Naturkundlicher Spaziergang
Die Pflanzenvielfalt nahe Haus Kump

Münster-Mecklenbeck -

Wer sich für die Natur rund um Mecklenbeck interessiert, der ist bei den Rundgängen mit Britta Ladner gut aufgehoben: Die Landschaftsführerin kennt sich dort bestens aus.

Sonntag, 21.07.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 22.07.2019, 17:59 Uhr
Was blüht denn da? – Britta Ladner (2.v.r.) erklärt ihren faszinierten Mit-Spaziergängern, worum es sich bei diesem zarten Pflänzchen handelt.
Was blüht denn da? – Britta Ladner (2.v.r.) erklärt ihren faszinierten Mit-Spaziergängern, worum es sich bei diesem zarten Pflänzchen handelt. Foto: rik

Blühende Wiesenblumen, kratzige Disteln und üppige Sträucher – Britta Ladner kennt sie alle beim Namen. Auf einem naturkundlichen Spaziergang am Haus Kump teilte die zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin aus Mecklenbeck am Wochenende begeistert ihr fachkundiges Wissen mit botanikinteressierten Münsteranern.

Trotz des wechselhaften Wetters hatte sich eine kleine Gruppe aus verschiedenen Stadtteilen versammelt, um von der Expertin zu lernen, woran man eine Pflanzenart erkennt, und welche besonderen Arten in der Mecklenbecker Landschaft anzutreffen sind.

„Ich möchte die Leute motivieren, genauer hinzugucken“, erklärt Ladner. Freiberuflich gibt sie Führungen im gesamten Stadtgebiet. Auf die Pflanzenvielfalt rund um Haus Kump ist sie auf privaten Spaziergängen aufmerksam geworden. Da sich dort am Rande von Mecklenbeck ein renaturierter Teil der Aa befindet, seien auch rund um das Naturschutzgebiet verteilt viele Pflanzenarten zu finden. Und tatsächlich gab es von essbaren Heilpflanzen wie dem Beinwell oder dem Arznei-Baldrian über Wasserminze und Sumpfschafgabe bis hin zu blühenden Wiesenblumen, wie der Wiesenflockenblume oder der wilden Karde, eine Menge zu entdecken.

Gespickt wurde die Bestimmung der Arten mit Informationen zur Geschichte, Namensgebung, Nutzen und Essbarkeit der entsprechenden Pflanzen. Die Teilnehmer stellten begeistert Fragen und betrachteten kleine Blüten unter der Lupe.

„Es ist schön, das so von Mensch zu Mensch erklärt zu bekommen“, freut sich Teilnehmerin Katharina Brinkman aus Kinderhaus. Das Riechen, Sehen und Anfassen der Pflanzen sei ein ganz anderes Erlebnis als diese zum Beispiel mit einer Botanik-App zu bestimmen.

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