Festival „Kunst in Mecklenbeck“
Fantasie-Gesichter und Fabelwesen

Münster-Mecklenbeck -

Britta Potthoff malt zwar erst seit zwei Jahren, dafür aber engagiert. Am 13. September will sie beim KiM-Festival im Bürgerzentrum Hof Hesselmann mit von der Partie sein.

Freitag, 26.07.2019, 19:00 Uhr
Inspiriert vom Kinofilm „Avatar“, malt Britta Potthoff derzeit Avatar-Gesichter. In ihrem Bilder-Fundus sind unter anderem auch Einhörner, Faultiere oder Impressionen aus der Yoga-Welt zu finden.
Inspiriert vom Kinofilm „Avatar“, malt Britta Potthoff derzeit Avatar-Gesichter. In ihrem Bilder-Fundus sind unter anderem auch Einhörner, Faultiere oder Impressionen aus der Yoga-Welt zu finden. Foto: sch

Am 13. September ist es wieder so weit: Dann wird nach der gewohnten zweijährigen Pause im Bürgerzentrum Hof Hesselmann erneut zum Festival „Kunst in Mecklenbeck“ (KiM) eingeladen. Mit dabei bei der mittlerweile siebten Auflage des Events ist Britta Potthof (49). Sie hat sich erst seit kurzer Zeit der Malerei verschrieben und nimmt zum ersten Mal am KiM-Festival teil.

Vor etwa zwei Jahren fing alles an: Die Mutter dreier Kinder im Alter von acht bis 13 Jahren wurde von ihren Sprösslingen darum gebeten, ihnen Einhorn-Bilder als Wandschmuck zu malen. Britta Potthoff nahm sich der Sache an und brachte, inspiriert von ihrer Harry-Potter-Lektüre, die Fantasy-Tiere zu Papier. Fortan ließ sie das damit begründete Hobby nicht mehr los: „Das hat sich dann verselbstständigt“, sagt die Mecklenbeckerin, die im Berufsleben als kaufmännische Angestellte tätig ist. Keinen Hehl macht sie daraus, dass sie das Malen erst spät für sich entdeckt hat: „Als Schülerin hatte ich in Kunst immer nur eine Drei.“

Im Keller ihres Reihenhauses am Christoph-Bernhard-Graben hat sich Britta Potthoff einen Malbereich eingerichtet. Drei bis fünf Stunden pro Woche verbringt sie dort: „Die Zeit knapse ich mir ab.“ Als Malerin ist sie Autodidaktin. Kurse oder Workshops hat sie nicht belegt, sich dafür anhand von Internet-Tutorials sukzessive weitergebildet und dabei Beachtliches hervorgebracht: Ob Rubbel- oder Schabloniertechnik, Acryl- oder Aquarellfarben, Leinwand oder Papier – Britta Potthoff probiert vieles aus, malt derzeit besonders gerne mit Pastellkreiden- und -stiften. Dabei entstehen Bilder, die den Betrachter in fremde Galaxien entführen, Fantasie-Gesichter, Tiere und Fabelwesen sowie unter anderem auch Szenen aus dem Yoga-Bereich.

Was sie male, sei alles ein bisschen mystisch und magisch, aber durchweg gegenständlich, erläutert Britta Potthoff. Angelehnt an den Film „Avatar – Aufbruch nach Pandora“, der es ihr – ebenso wie der Harry-Potter-Zyklus – angetan hat, hat die Mecklenbeckerin gerade damit begonnen, Avatar-Gesichter mit Softpastellstiften zu malen. Blau und Grün seien derzeit ihre Lieblingsfarben, sagt die 49-Jährige.

Wenn sie im Keller ihrem Hobby nachgehe, dann sei das für sie pure Entspannung. Sie könne abschalten, einfach mal weg von allem sein: „Dabei vergesse ich die Zeit.“ Und oft sei es so, dass aus dem Motiv, das ihr anfangs vorgeschwebt habe, im Endeffekt etwas ganz anderes geworden sei.

Beim Festival „Kunst in Mecklenbeck“ will Britta Potthoff ganz selbstbewusst ihr Ausstellungsdebüt geben und erstmals einer breiten Öffentlichkeit Einblick in ihr künstlerisches Schaffen geben. „Etwa neun bis zehn“ Bilder will sie im Bürgerzentrum Hof Hesselmann präsentieren: Sie wird magische Wesen, darunter auch Einhörner, zeigen.

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