Festival „Kunst in Mecklenbeck“
Wochenende im Zeichen der Kunst

Münster-Mecklenbeck -

Interessante Bilder und Skulpturen waren bei der siebten Auflage des KiM-Festivals im Bürgerzentrum Hof Hesselmann zu sehen. Mecklenbecker Künstler präsentierten ihre Werke.

Sonntag, 15.09.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 18.09.2019, 18:38 Uhr
Künstlertruppe des Kim-Festivals (v.l.): Ralf Schindler, Astrid Michel, Elisabeth Schliemann, Monika Katschmarek, Annette Ralla, Inge Hilgemann, Mariola Sobota, Annette Rump, Sigrid Joch, Britta Potthoff, Regina Schlöpker-Richtscheid. Es fehlen Hannelore Börding und Ramona Piehl-Ahlemeyer
Künstlertruppe des Kim-Festivals (v.l.): Ralf Schindler, Astrid Michel, Elisabeth Schliemann, Monika Katschmarek, Annette Ralla, Inge Hilgemann, Mariola Sobota, Annette Rump, Sigrid Joch, Britta Potthoff, Regina Schlöpker-Richtscheid. Es fehlen Hannelore Börding und Ramona Piehl-Ahlemeyer Foto: ann

Der Hof Hesselmann stand am Wochenende ganz im Zeichen der Kunst: Zum siebten Mal wurde beim dreitägigen KiM-Festival „Kunst in Mecklenbeck“ präsentiert. „Alle zwei Jahre wieder“ stellte Frank Bürgel vom Bürgerverein fest.

Im Jahr 2007 fand die Erstauflage des KiM-Festivals statt, zwei Vorläufer – konzeptionell allerdings etwas anders gestaltet – gab es bereits einige Jahre zuvor. „Hausherr“ Bürgel freute sich, dass sich das Bürgerzentrum neben vielen sozialen Projekten auch der Kunst öffne und dankte den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die die Kunstschau möglich gemacht hatten.

Grüße der Bezirksvertretung Münster-West richtete der stellvertretende Bezirksbürgermeister Peter Wolfgarten aus. Er kündigte eine „Palette von praller Kunst“ an, die von kreativen Menschen aus Mecklenbeck geschaffen worden sei. Einzige Vorgabe sei dabei der Bezug zum Stadtteil.

„Hier darf jeder zeigen, was und wer ihn künstlerisch beeindruckt und beschäftigt hat. Die Vielfalt und die Lockerheit, mit der hier Werke präsentiert werden, macht den Reiz der Ausstellung aus“, erklärte die Künstlerin und Organisatorin des Festivals, Monika Katschmarek , um dann mit Blick auf den einzigen Mann in der Runde der Künstlerinnen festzustellen: „Frauenquote erfüllt.“ In kurzen Worten stellte sie ihre Mitstreiterinnen vor und gab einige Erläuterungen.

Hannelore Börding hatte aus Ton modellierte Figuren mitgebracht, die aus dem Märchenbuch geschlüpft zu sein schienen. Inge Hilgemann hat die Technik der Enkaustik wiederentdeckt, bei der in Wachs gebundene Farbpigmente heiß auf den Maluntergrund aufgetragen werden. Regina Schlöpker-Richtscheid überzeugte durch kunstvoll gestrickte Bilder, und Ramona Piehl-Ahlemeyer hat sich Menschengesichtern mit unterschiedlichen Ausdruck verschrieben.

Papier, geschnitten, gefaltet und geklebt, ist Sigrid Jochs Metier, während Annette Ralla in der Natur auf Fotomotiv-Suche geht. Das Bauhaus hat Annette Rump bei ihren abstrakten Bildmotiven beeinflusst. Britta Potthoff ist vom Yoga fasziniert. Das Malen als meditatives Ausdrucksmittel hat Astrid Michel entdeckt.

Die vormalige Aquarellmalerin Monika Katschmarek erkundet neue Möglichkeiten des Malens mit Acryl, und auch Mariola Sobota probiert ständig neue Mal-Materialen aus. Gegenständliche Ölbilder und transparente Traumbilder zauberte Elisabeth Schliemann auf Papier oder Leinwand, während Ralf Schindler bei seinen Feuerbildern acht geben musste, die Leinwand nicht zu verbrennen – der Bogen beim Festival „Kunst in Mecklenbeck 2019“ war, wie immer, weit gespannt.

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