Schützenbruderschaft St. Lamberti
Stürmischer Regen setzt Schießstand unter Wasser

Münster-Mecklenbeck -

Bei der Generalversammlung der Schützenabteilung der Mecklenbecker St.-Lamberti-Bruderschaft war die Freude über den neuen Schießstand groß. Allerdings gab es auch einen Wermutstropfen.

Sonntag, 27.10.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 28.10.2019, 18:22 Uhr
Die Schützenabteilung der St.-Lamberti-Bruderschaft (v.l.) traf sich im Hof Hesselmann: Abteilungsleiter Manfred Merschkötter, Heinz Gläser, Vize-Abteilungsleiter König Marc Brüggemann, Oberst Frank Hohmann, Prinz Simon Knob und Hauptmann Detlef Henckel.
Die Schützenabteilung der St.-Lamberti-Bruderschaft (v.l.) traf sich im Hof Hesselmann: Abteilungsleiter Manfred Merschkötter, Heinz Gläser, Vize-Abteilungsleiter König Marc Brüggemann, Oberst Frank Hohmann, Prinz Simon Knob und Hauptmann Detlef Henckel. Foto: sn

Der langgehegte Traum ist Wirklichkeit geworden: Die St.-Lamberti-Schützenbruderschaft Mecklenbeck hat ihren eigenen Schießstand bekommen. Deswegen war die Frage von Manfred Merschkötter , dem Leiter der Schützenabteilung, durchaus berechtigt. „Seid ihr glücklich?“, fragte er während der Abteilungsversammlung am Samstag im Hof Hesselmann. Es gab keinen Widerspruch.

Allerdings: Erste Sorgen machte der neue Schießstand doch. „Es gab einen Wassereinbruch“, berichtete Merschkötter. Nach einem stürmischen Regen sei das Malheur passiert. Kurzerhand wurden ein Trockengerät und ein Heizgerät eingesetzt. 50 Liter Regenwasser mussten abgepumpt werden. So ein Ereignis soll nicht noch einmal vorkommen, dafür soll eine entsprechende Abdichtung sorgen.

Apropos Schießstand: Dreimal im Monat, so stellt es sich Merschkötter vor, solle es dort offizielle Trainingstermine geben, die ebenfalls am Schießstand ausgehängt werden. Genaueres sollen jetzt die Abteilungen untereinander koordinieren. Noch etwas: „Wir haben nur vier funktionstüchtige Gewehre“, so Merschkötter. Doch auch da reagierten die Schützen schnell. Sie sammelten während der Versammlung, Ex-König Thomas Schwarzer rundete auf, so dass am Ende die erforderliche Summe von 1550 Euro zusammenkam.

Ein reges Abteilungsleben gab es auch im vergangenen Jahr. Die Veranstaltungen von der Boßeltour über das Schützenfest bis zur Radtour hatten fast durchweg gute Teilnahmezahlen. 220 Mitglieder zählt die Schützenabteilung derzeit. Auch die große Kaffeetafel der Frauen, die vor und während der Versammlung stattfand, hatte regen Zulauf. 40 Teilnehmerinnen wurden gezählt. Und nach der Schützenversammlung gab es Grünkohl für alle.

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