Ehrenamts-Projekt
„Werdet zu Wacker-Aktivisten!“

Münster-Mecklenbeck -

Wacker Mecklenbecks Projekt zur Mobilisierung von Ehrenamtlichen für den Verein scheint auf gutem Wege zu sein: Zur Infobörse kamen etliche Interessierte.

Montag, 04.11.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 07.11.2019, 13:10 Uhr
Etliche Mecklenbecker interessierten sich für die „Jobs“, die der Sportverein DJK Wacker an Ehrenamtliche zu vergeben hat.
Etliche Mecklenbecker interessierten sich für die „Jobs“, die der Sportverein DJK Wacker an Ehrenamtliche zu vergeben hat. Foto: sn

„Es läuft!“ Ulrich Beckschulte , Vorsitzender von Wacker Mecklenbeck , war sichtlich zufrieden. Spannend war es in den vergangenen Tagen gewesen. Wie viele Menschen würden sich begeistern lassen vom neuen Ehrenamts-Konzept des Sportvereins? Es kamen einige Dutzend zu der Auftaktveranstaltung in der Wackarena, bei der – wie berichtet – die Aufgaben vorgestellt und verteilt wurden.

Auch Holger Schmidt vom Landessportbund war da. Er betreut Wacker Mecklenbeck seit dem vergangen Jahr, so wie insgesamt zehn Vereine. Ämter in Aufgaben aufteilen, das gehört mit zu dem Konzept, das Schmidt zusammen mit Wacker erarbeitet hat und nun umsetzt. In ganz Nordrhein-Westfalen seien es etwa 200 Vereine, die diesen Weg gingen. An Wacker aber bewundert Schmidt die „Konsequenz“, mit der dort das Konzept durchgeführt würde. Das sei eine sogenannte „Best practice“, also ein Idealmodell, an dem sich andere orientieren könnten.

Gefunden hat auf diese Weise der Mecklenbecker Sportverein einen „Fundraiser“, der Fördergelder auftut, die sonst nicht zur Verfügung stünden. Auch Ehrenamtliche, die sich um das Mittagessen für die jungen Sportler kümmern wollen, welche an den Feriencamps des Vereins teilnehmen, haben sich inzwischen gefunden. Es sind weitere „Jobs“ hinzugekommen, die für den Verein nützlich sind. So etwa die Pflege eines Insta­gram-Profils.

Auch Beckschultes 83-jährige Mutter Christel Beckschulte macht mit. Sie ist für die Vergabe der Halle bei Kindergeburtstagen zuständig. Wenn Jungen und Mädchen ihren Jahrestag sportlich verbringen wollen, etwa mit Fußball oder Geräteturnen, dann sind sie bei ihr an der richtigen Adresse. „Ich schließe die Halle auf“, sagte sie, „und mache das Licht an.“ Den Ablauf des Geburtstags gestalten die Mütter und Väter. Wenn alles vorbei ist, macht Christel Beckschulte die Lichter wieder aus. Sie kommt mehrfach zum Wacker-Gelände. Viel Einsatz, den auch andere für den Verein erbringen wollen.

Die einzelnen „Jobs“, deren Beschreibungen auf den Tischen in der Wackarena lagen, weckten das Interesse der Mecklenbecker. „Werdet zu Wacker-Aktivisten!“, rief Holger Schmidt den Anwesenden zu.

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