Wacker Mecklenbeck
Verein setzt auf Ehrenamtskonzept

Münster-Mecklenbeck -

Mecklenbecks Sportverein DJK Wacker ist mittlerweile 1879 Mitglieder stark. Bei der Jahreshauptversammlung zeigte sich einmal mehr, dass der Verein auf die Unterstützung durch freiwillige Mitstreiter setzen kann.

Mittwoch, 18.12.2019, 19:00 Uhr
Strahlende Gesichter: Der Vorstand von Wacker Mecklenbeck um den Vorsitzenden Ulrich Beckschulte (5.v.l.) stellte sich bei der Jahreshauptversammlung zum Foto auf. Neu im Team ist Kassenführerin Simone Kluge (M.)
Strahlende Gesichter: Der Vorstand von Wacker Mecklenbeck um den Vorsitzenden Ulrich Beckschulte (5.v.l.) stellte sich bei der Jahreshauptversammlung zum Foto auf. Neu im Team ist Kassenführerin Simone Kluge (M.)

Das neue Ehrenamtskonzept des Vereins stand im Zentrum der Jahreshauptversammlung 2019 von Wacker Mecklenbeck . Das im vergangenen Jahr auf den Weg gebrachte neue Konzept, wurde in diesem Jahr in mehreren Workshops und Veranstaltungen ausgearbeitet und öffentlich vorgestellt, so der Verein in einer Pressemitteilung. Getreu dem Prinzip „Jeder macht das, was er will und kann“ möchte der Verein – wie berichtet – Interessierten den Schritt in die Ehrenamtlichkeit vereinfachen und überschaubarer machen.

Es wurden Tätigkeiten und Projekte erfasst und als „Jobs“ festgehalten. „Diese sind so unterschiedlich vom Zeitaufwand und der dahintersteckenden Arbeit, dass für jeden etwas dabei ist“, erläuterte Wackers erster Vorsitzender Ulrich Beckschulte bei der Versammlung im Vereinsheim Wackarena. Dass der Verein damit den richtigen Weg beschreite, sei schnell klargeworden, da schon etwa 50 Prozent der Jobs verteilt worden seien. Zum Dank dafür werde es am 17. Januar eine Ehrenamtsfeier in der dann frischrenovierten Wackarena geben. Dazu sind alle Übungsleiter und Ehrenamtlichen willkommen.

Wacker Mecklenbeck will wieder selbst für sein Vereinsheim zuständig sein. „Es soll wieder zum Mittelpunkt der außersportlichen Aktivitäten werden“, erläuterte Henning Schulte im Busch. Deshalb wird die Wackarena in den Weihnachtsferien einer größeren Renovierung unterzogen. Bei der Ehrenamts- und Eröffnungsfeier am 17. Januar können alle Wackeraner, Freunde des Vereins und sonstige Interessierte, dann die neue Arena in Augenschein nehmen.

Die Mitgliederzahl des Mecklenbecker Vereins ist mit 1879 Sportlern konstant. Die Tennisabteilung konnte mit einem Plus von 20 Mitgliedern den Aufschwung der vergangenen Jahre weiter fortsetzen. Sie hat sogar sechs Jugendteams am Start.

Auch die Tischtennisabteilung spielt weiterhin erfolgreich in ihren Ligen mit.

Die Fußballabteilung berichtete bei der Jahresversammlung von der Wiederwahl des Vorstands um den neuen sportlichen Leiter Nicolas Hendricks.

Ludger Stegemann vom Sportausschuss kündigte den Versammlungsteilnehmern an, dass die Feier am 1. Mai im kommenden Jahr durch ein Sportfest in der Halle der Peter-Wust-Schule im Herbst ersetzt werden könnte. Dies soll nach Angaben des Vereins geschehen, „um den sportlichen Werbeaspekt höher zu halten und Interessenten mehr Sportmöglichkeiten zu zeigen“.

Zudem berichtete Patrick Telker (Technik-Bereich) von durchgeführten beziehungsweise noch anstehenden Renovierungsarbeiten auf der Vereinsanlage an der Egelshove. Außerdem ging es um die Neugestaltung des Internet-Auftritts, für den dank des Ehrenamtskonzepts bereits ein neuer Betreuer gefunden wurde.

Kassenwart Julian Sandner gab Einblick in die Finanzen der Wackeraner. Mit einem Plus beendete der Hauptverein sein Geschäftsjahr. Er kann gut in die Zukunft schauen. Der Vorstand wurde von der Versammlung einstimmig entlastet.

Bei den turnusgemäßen Wahlen wurden Henning Schulte im Busch als zweiter Vorsitzender und Phillip Röwekamp als Geschäftsführer in ihren Ämtern bestätigt. Auch die Beisitzer Patrick Telker, Florian Müsker, Michael Engels, Ludger Fliß und Frank Möllerfeld wurden wiedergewählt.

Ein neues Gesicht im Vorstandsteam ist dank des Ehrenamtskonzepts Kassenwartin Simone Kluge: „Ich wollte schon immer etwas im Verein machen, und ich denke, hier kann ich mein Potenzial am besten zeigen.“ Mit diesen Worten begründete sie ihren Entschluss, sich für das Amt zur Verfügung zu stellen.

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