„Frühstück mal anders“
Offener Treff für ganz Mecklenbeck

Münster-Mecklenbeck -

Jeden dritten Samstag im Monat gibt es im „Haus Benedikt“ einen offenen Treff. Mecklenbecker allen Alters sind dazu willkommen.

Donnerstag, 09.01.2020, 19:00 Uhr aktualisiert: 10.01.2020, 18:19 Uhr
Claudia Emonts-Gast (l.) und Maria-Renate Jaspers (r.) freuen sich darüber, dass das offene Frühstücksangebot im „Haus Benedikt“ auf große Resonanz stößt.
Claudia Emonts-Gast (l.) und Maria-Renate Jaspers (r.) freuen sich darüber, dass das offene Frühstücksangebot im „Haus Benedikt“ auf große Resonanz stößt. Foto: sn

Nicht alle Nachbarn kennen sich, viele fühlen sich fremd im eigenen Stadtteil. Doch anonym war gestern. Seit es das „Frühstück mal anders“-Angebot der St.-Anna-Gemeinde gibt, sind zumindest in Mecklenbeck viele neue Bekanntschaften entstanden. Ist es mal wieder soweit, dann herrscht im „Haus Benedikt“ rege Betriebsamkeit. Die Laune ist gut: Lachen ertönt, die Teilnehmer sind in Gespräche vertieft, und nicht zuletzt gibt es für jeden ein leckeres Frühstück.

Jeden dritten Samstag gibt es dieses offene Angebot, zu dem jeder willkommen ist. Die Idee dazu hatte Maria-Renate Jaspers . Vor drei Jahren ist sie an den Kleibusch gezogen. Doch sie merkte: „Man kommt nicht sofort miteinander ins Gespräch.“ Manchmal kenne man seine direkten Nachbarn nicht. Der Saal im „Haus Benedikt“ wiederum wurde bisher vor allem nur für Gottesdienste genutzt. Da lag es nahe, dort einen offenen Treffpunkt zu gründen. Der Gedanke zum gemeinsamen Frühstück war geboren.

Jaspers fand mit Claudia Emonts-Gast eine Mitstreiterin, gemeinsam bauten sie ein „Frühstücksteam“ auf, und im Oktober vergangenen Jahres fand schon die erste Veranstaltung dieser Art statt. „Wir wollten den Raum im Haus Benedikt zum Leben erwecken“, sagte Emonts-Gast. Das gut angelaufene Frühstück ist ein richtiger Gemeinschaftstreff geworden. Es wird miteinander gefrühstückt und miteinander geredet.

Nicht nur die 15 Parteien im „Haus Benedikt“ sind angesprochen, sondern auch die Nachbarschaft rund um den Kleibusch und den Waldweg. Denn dieses Viertel hinter der Bahnlinie sei doch etwas abgeschnitten, meint Emonts-Gast. Und doch: Der Frühstückstreff sei auch etwas für den ganzen Stadtteil. Alle Mecklenbecker, Alt und Jung, seien dazu eingeladen.

„Das Frühstück ist eine Möglichkeit, auch außerhalb der Reihe mal aus seiner Wohnung herauszukommen“, meint eine der Teilnehmerinnen. „Viele lernen sich hier kennen“, sagt Jaspers. So sei es auch bei mehreren Ehepaaren gewesen, die seit 20 Jahren auf der selben Straße wohnten, aber noch nie miteinander ins Gespräch gekommen wären. Beim gemeinsamen Frühstück konnten sie sich austauschen.

„Wir sind überrascht, wie gut das angenommen wird“, sagte Jaspers. Fünf Ehrenamtliche vom Frühstücksteam sorgen stets für ein leckeres Speisenangebot. Am Ende ist jeder dazu eingeladen, eine Spende dazulassen. Das Ganze ist ein Angebot der St.-Anna-Gemeinde, das – falls notwendig – auch von der Gemeindecaritas noch unterstützt werde, so Emonts-Gast.

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Fürs erste Halbjahr stehen bereits folgende Frühstückstermine fest: 18. Januar, 15. Februar, 21. März, 18. April, 16. Mai und 20. Juni. Beginn ist jeweils um 9 Uhr im „Haus Benedikt“ (Kleibusch 10).

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