SPD Aaseestadt-Mecklenbeck
Marianne Koch kandidiert erneut für den Rat

Münster-Mecklenbeck -

Die Sozialdemokraten aus Mecklenbeck und dem Aaseeviertel haben ihr Personal für die Kommunalwahl 2020 gekürt. Einer Frau stehen drei Männer zur Seite.

Dienstag, 25.02.2020, 19:02 Uhr aktualisiert: 26.02.2020, 13:20 Uhr
Die Kommunalwahl-Kandidaten des SPD-Ortsvereins (v.l.): Marvin Seidemann, Marianne Koch, Noah Börnhorst und Alexander Bliefernich.
Die Kommunalwahl-Kandidaten des SPD-Ortsvereins (v.l.): Marvin Seidemann, Marianne Koch, Noah Börnhorst und Alexander Bliefernich.

Die SPD Aaseestadt-Mecklenbeck hat ihre Kandidaten für die Kommunalwahl 2020 nominiert. Für den Ratswahlkreis Mecklenbeck kandidiert erneut die bisherige Ratsfrau Marianne Koch (66). Als Vorsitzende der Kommission zur Inklusion von Menschen mit Behinderung habe sie in den vergangenen Jahren eine wichtige Arbeit für Münster geleistet und wolle dies auch weiter tun, heißt es in einer Mitteilung der Sozialdemokraten.

„Ich möchte, weiterhin ein offenes Ohr für die Menschen in Mecklenbeck und ihre Anliegen haben, außerdem ist es mir wichtig, dass Menschen mit Behinderung die Beachtung und Unterstützung bekommen, die sie verdienen“, erklärt Koch.

Alexander Bliefernich (23), nominiert für die BV West, betont die Bedeutung des sozialen Zusammenhalts für den wachsenden münsterischen Westen und besonders für seinen Stadtteil Mecklenbeck. „Es ist wichtig, dass wir angesichts vieler Neu-Mecklenbecker, die zum Beispiel bald auf dem ehemaligen Beresa-Gelände ihr Zuhause finden, den sozialen Ausgleich in unserem Ort gewährleisten.“

Der Ratswahlkreis Aaseestadt soll mit Noah Börnhorst (18) besetzt werden. Er hat in den vergangenen fünf Jahren als Mitglied des Jugendrates kommunalpolitische Erfahrung gesammelt und sieht die zentralen Herausforderungen in der Aaseestadt insbesondere im Bereich Wohnen und bei der Kita-Versorgung. Mit Blick auf die geplante Nachverdichtung im Quartier an der Mierendorffstraße stellt er klar: „Eine moderate Nachverdichtung in diesem Quartier ist angesichts der Wohnungsnot in Münster notwendig, aber das Quartier muss auch für die Menschen, die dort heute schon wohnen noch lebenswert bleiben.“ Zudem plädiert er dafür, in der Aaseestadt neue Kita-Plätze zu schaffen.

Für die Bezirksvertretung Münster-Mitte geht Marvin Seidemann (26) ins Rennen. Der Doktorand der Biowissenschaften und Ortsvereinsvorsitzende, ergänzt: „Wir müssen uns auch dringend um die Verkehrsproblematik im Viertel kümmern. Das Fahrrad-Chaos rund um die Mensa ist ein lange aufgeschobenes Problem, für das man nun endlich mal Lösungsansätze entwickeln muss.“

Die Nominierten müssen im März dann noch offiziell vom Parteitag der SPD Münster aufgestellt werden.

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