Neuer Asphalt für die Buckelpiste
Fuß- und Radweg entlang der Sentruper Straße wird saniert

Münster-West -

Im Stadtbezirk West tut die Stadt Münster etwas für Radfahrer und Fußgänger. Eine Fachfirma ist deshalb am Rande der Sentruper Straße im Einsatz.

Mittwoch, 13.05.2020, 22:28 Uhr aktualisiert: 14.05.2020, 07:54 Uhr
Der kombinierte Fuß- und Radweg entlang der Sentruper Straße wird derzeit auf voller Länge saniert. Ab dem 25. Mai soll er wieder nutzbar sein.
Der kombinierte Fuß- und Radweg entlang der Sentruper Straße wird derzeit auf voller Länge saniert. Ab dem 25. Mai soll er wieder nutzbar sein. Foto: sch

So manch einer wird sich darüber freuen: Der kombinierte Fuß- und Radweg entlang der Sentruper Straße wird endlich wieder auf Vordermann gebracht. Das Amt für Mobilität und Tiefbau lässt ihn im Bereich zwischen der Mecklenbecker Straße bis hin zu den Zooparkplätzen auf voller Länge komplett erneuern. Rund zwei Kilometer lang ist die Sanierungsstrecke.

Nicht nur viele Mecklenbecker, Roxeler und Sentruper, die des Öfteren mit der Leeze oder auf Schuster Rappen unterwegs sind, schätzen den Fuß- und Radweg. Er ist eine wichtige und vielfach genutzte Verbindung zwischen den münsterischen Weststadtteilen entlang der viel befahrenen Sentruper Straße, die mit zu den Eingangstoren in die City zählt. Allerdings war der Weg im Laufe der vergangenen Jahre zusehends marode geworden.

„Der Geh- und Radweg war eine richtige Buckelpiste“, sagt Projektleiterin Viktoria Potthoff . Dort seien unter anderem Wurzelschäden aufgetreten, und es habe auch Unterhöhlungen durch Kaninchen gegeben. In dieser Woche sind Mitarbeiter einer münsterischen Fachfirma damit beschäftigt, den Fuß- und Radweg abzufräsen. In der kommenden Woche, so die Expertin des Amts für Mobilität und Tiefbau, werde dann die neue Asphaltschicht aufgebracht, um wieder für eine flache „Piste“ zu sorgen.

Es gehe darum, den Fahrkomfort für Radler zu verbessern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen, was nicht zuletzt auch deshalb Sinn mache, da der Fuß- und Radweg nachts unbeleuchtet sei. Und natürlich dürfen sich auch die Fußgänger darüber freuen, dass tückische Stolperfallen beseitigt werden. Zu den Kosten hält sich die Tiefbauamtsmitarbeiterin bedeckt, da die Maßnahme zu einem mehrteiligen innerstädtischen Programm zählt.

Gut anderthalb Wochen wird es noch dauern, bis die Sanierungsarbeiten über die Bühne gegangen sind. Viktoria Potthoff geht davon aus, dass der Fuß- und Radweg ab dem 25. Mai der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung steht. Während der laufenden Arbeiten kann er nicht genutzt werden. Deshalb wird auf der Sentruper Straße vorübergehend „Tempo 30“ eingeführt. Das soll es Fußgängern und Radfahrern ermöglichen, die Fahrbahnränder mitzunutzen.

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