Kreuzung Dingbängerweg / Sentruper Straße
Ampel soll Radfahrern und Fußgängern Sicherheit geben

Münster-Mecklenbeck -

„Die Kreuzung Dingbängerweg und Sentruper Straße zeigt schon seit Langem eine gehäufte Unfalllage“, meinen CDU-Politiker aus Münsters Westen. Sie freuen sich deshalb, dass es dort Veränderungen geben soll.

Dienstag, 11.08.2020, 22:48 Uhr aktualisiert: 13.08.2020, 18:52 Uhr
Sahen sich die Situation an der Kreuzung an (v.l.): Die CDU-Politiker Peter Wolfgarten, Nils Schappler und Angela Stähler.
Sahen sich die Situation an der Kreuzung an (v.l.): Die CDU-Politiker Peter Wolfgarten, Nils Schappler und Angela Stähler.

CDU-Ratsfrau Angela Stähler und die beiden christdemokratischen Bezirksvertreter Nils Schappler und Peter Wolfgarten begrüßen den Beschluss der Unfallkommission, die Kreuzung Dingbängerweg / Sentruper Straße mit einer Anforderungsampel für Radfahrer und Fußgänger besser zu sichern. Sie hoffen, dass deren Verkehrssicherheit damit nachhaltig verbessert werden kann.

„Die Kreuzung Dingbängerweg und Sentruper Straße zeigt schon seit Langem eine gehäufte Unfalllage“, heißt es in einer Mitteilung der CDU-Politiker. Aus diesem Grunde seien bereits durch Beschlüsse der Unfallkommission (Polizei, Straßenverkehrsbehörde und Baulastträger) die Radverkehrsfurt des östlich des Dingbängerweges verlaufenden einseitigen Radwegs rot markiert und zusätzlich auch noch Stop-Schilder über der Fahrbahn angebracht worden.

Trotz der durchgeführten Maßnahmen seien im vergangenen Jahr erneut drei Radfahrer angefahren und verletzt worden. Bei den Verletzten habe es sich um bevorrechtigte Radfahrer gehandelt. Diese seien von Kraftfahrzeugen, die aus der Sentruper Straße kamen, angefahren worden. Unter Berücksichtigung der Verkehrsbelastung und der Unfalllage mit verletzten Radfahrern sei deshalb die Installation einer Ampelanlage beschlossen worden, so die Christdemokraten.

Der Dingbängerweg als Hauptrichtung nebst anliegendem Geh- und Radweg solle dabei in der Grundstellung mit „Grünlicht“ stehen. Kraftfahrzeuge, die aus der Sentruper Straße kommen, sollen nach Angaben der CDU ihre Freigabezeit nur auf Anforderung erhalten. Linksabbieger vom Dingbängerweg in die Sentruper Straße sollen getrennt, mit eigenem Abbiege-Signalen berücksichtigt werden. Für die Umsetzung der Maßnahme sollen Baukosten in Höhe von 90 000 Euro entstehen, da auch der Kreuzungsbereich ausgebaut werden soll.

„Aus Sicht der CDU wäre eine nächtliche Ausleuchtung des Kreuzungsbereiches aus Sicherheitsgründen ebenfalls notwendig“, heißt es abschließend in der Mitteilung der Christdemokraten. Diese Forderung sei von der Verwaltung in der Vergangenheit jedoch mit Hinweis auf das sich anschließende Naturschutzgebiet abgelehnt worden.

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