Bezirksvertretung stimmt für Ausbau
Peter-Wust-Schule wird vierzügig

Münster-Mecklenbeck -

Es wird eng an der Peter-Wust-Schule: Bereits in diesem Schuljahr wurde nach Auskunft des städtischen Schulamts die Aufnahmekapazität der drei Eingangsklassen voll ausgeschöpft. Eine Erweiterung ist unausweichlich.

Freitag, 21.08.2020, 17:44 Uhr
Die Peter-Wust-Schule wird zur Vierzügigkeit umgebaut.
Die Peter-Wust-Schule wird zur Vierzügigkeit umgebaut. Foto: sch

Ein Stadtteil befindet sich im Wachstum und damit einhergehend wird auch der Platz an der Peter-Wust-Schule in Mecklenbeck knapp. Bereits in diesem Schuljahr wurde nach Auskunft des städtischen Schulamts die Aufnahmekapazität der drei Eingangsklassen voll ausgeschöpft. Und die Baugebietsentwicklung schreitet deutlich schneller voran als erwartet. Eine Erweiterung der Grundschule erscheint ergo zwingend notwendig.

Ein Verwaltungsvorschlag zu besagter Erweiterung passiert aktuell die politischen Gremien. Am Donnerstag befasste sich die Bezirksvertretung Münster-West mit diesem Thema. Und dort schloss man sich den Planungen des Schulamts an. Wichtig war und ist es den Kommunalpolitikern aber, den Schulhof so gut es geht architektonisch von der Bebauung freizuhalten.

Wie die Erweiterung letzten Endes aussehen wird, entscheidet ein Architekten-Wettbewerb. Dieser bildet die Grundlage der Planungen und es wird der Kostenrahmen ermittelt.

Nach Auskunft der Stadt gibt es eine Machbarkeitsstudie, die aus dem Jahr 2017 datiert. Darin finden zwei neue Baukörper Erwähnung, mit der eine Erweiterung realisierbar wäre. „Zum einen wird ein zweigeschossiger solitärer Neubau an der westlichen Grundstücksgrenze parallel zum Dingbängerweg zwischen dem denkmalgeschützten Bestandsgebäude und der neuen Sporthalle positioniert“, schreibt die Stadt. Ein weiterer zweigeschossiger Anbau grenze an die Aula. Die Anbindung an den Bestand sei aus funktionalen Gründen zweckmäßig und gebe dem Schulhaus mit seinem prägnanten Aula-Gebäude einen baulich konsequenten Abschluss. Die Anordnung der zwei Baukörper schließe vorhandene städtebauliche Lücken. „Es bilden sich markante Eingangssituationen am Dingbängerweg und an der Schlautstiege. Der Schulhof wird zu einem Campus.“

Angedacht ist es, den Schulbetrieb während der Bauphase aufrechtzuerhalten. Dadurch ergibt sich natürlich ein räumliches Defizit. Dieser Raumbedarf könnte durch die Reaktivierung des Schulstandorts am Schürbusch erfolgen.

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