Oberbürgermeister besucht Mecklenbecker Wohn- und Stadtbau-Projekt
Neuer Wohnraum und eine Kita

Münster-Mecklenbeck -

Auf dem ehemaligen Beresa-Terrain in Mecklenbeck hat die Wohn- und Stadtbau einen Komplex mit einer Vier-Gruppen-Kindertageseinrichtung sowie 16 öffentlich geförderten Wohnungen und obendrein noch 14 Mietreihenhäuser geschaffen.

Mittwoch, 23.09.2020, 20:47 Uhr
Strahlende Gesichter auf dem Spielplatz vor dem Kita-Komplex (v.l.): Markus Lewe, Anja Olbrich, Annette Stüllenberg, Ralph Matschke und Christian Jaeger blicken der Übergabe von Kindertagesstätte und dem Bezug der öffentlich geförderten Wohnungen bereits entgegen.
Strahlende Gesichter auf dem Spielplatz vor dem Kita-Komplex (v.l.): Markus Lewe, Anja Olbrich, Annette Stüllenberg, Ralph Matschke und Christian Jaeger blicken der Übergabe von Kindertagesstätte und dem Bezug der öffentlich geförderten Wohnungen bereits entgegen. Foto: Matthias Ahlke

Markus Lewe wirkte sichtlich beeindruckt: „Richtig toll geworden – ich hab das hier gar nicht wiedererkannt“, entfuhr es dem Oberbürgermeister beim Besuch auf dem ehemaligen Beresa-Gelände. Von den Verantwortlichen der Wohn- und Stadtbau wurden ihm dort am Mittwochnachmittag deren Neubauprojekte präsentiert: Im Westen Mecklenbecks hat das städtische Wohnbauunternehmen eine neue Kita und dringend benötigten Wohnraum geschaffen.

Rund 13 Euro Millionen hat die Wohn- und Stadtbau investiert, um am Hedwig-Feibes- Weg einen Komplex mit einer Vier-Gruppen-Kindertageseinrichtung sowie 16 öffentlich geförderten Wohnungen und obendrein noch 14 Mietreihenhäuser zu bauen. Das sei angefangen von der Planung bis zur Bauleitung ein „100-prozentiges Wohn- und Stadtbau-Projekt“ gewesen, ließ Geschäftsführer Dr. Christian Jaeger den Oberbürgermeister wissen. Man habe im derzeit entstehenden Neubaugebiet zwischen Weseler Straße, Meckmannweg und Schwarzem Kamp Infrastruktur für junge Familien geschaffen.

Lewe ließ es sich nicht nehmen, sich mit allerlei Projekt-Details vertraut zu machen. Ob es Photovoltaik auf dem Dach des Kita-Komplexes gebe, wollte er ebenso wie auch die Höhe der Wohnungsmieten wissen. Und natürlich durfte auch ein Gang durch die so gut wie fertiggestellten Kita-Räume nicht fehlen.

Bereits am 1. Oktober soll die Kindertagesstätte an deren Träger, die Kölner Educcare Bildungskindertagesstätten gGmbH, übergeben werden. Die Kita mit dem Namen „Blatt-Werk“ wird über moderne Räume mit einer Gesamtnutzfläche von rund 800 Quadratmetern sowie ein üppig dimensioniertes Außenspielterrain mit sieben aufwendig erhaltenen betagten Eichen verfügen. Am 1. November soll sie unter der Leitung der Gievenbeckerin Anja Olbrich eröffnet werden.

75 Kinder können in der neuen Kita Platz finden. Begonnen wird mit 60 Mädchen und Jungen in drei Gruppen – zwei U3-Gruppen und eine Gruppe für Zwei- bis Sechsjährige – die von einen bislang achtköpfigen Team betreut werden. Drei weitere Mitarbeiter sollen möglichst bald hinzukommen, war von Annette Stüllenberg, Kita-Regionalmanagerin des Trägers, zu erfahren. Educcare beitreibe in Hiltrup bereits die BASF-Betriebskita und in Wolbeck eine städtische Kindertageseinrichtung. In der „Blatt-Werk“-Kita seien noch 15 Plätze für Über-Dreijährige zu vergeben.

Parallel zum Kita-Start am 1. November sollen auch die Mieter in die zur Immobilie gehörenden 16 Wohnungen im ersten und zweiten Geschoss mit Größen zwischen 53 und 106 Quadratmetern einziehen können. Diese sind bereits alle vergeben.

Einen Steinwurf entfernt sind wiederum 14 Mietreihenhäuser entstanden, die Wohnflächen von jeweils 135 beziehungsweise 145 Quadratmetern bieten. Auch sie sollen laut Bauleiter Ralph Matschke am 1. Oktober fertig sein. Fünf der Reihenhäuser sind öffentliche gefördert, neun frei finanziert. Einziehen werden Familien mit drei beziehungsweise vier Kindern.

Photovoltaik gibt es auf den Dächern derzeit noch nicht. Das Dach des Kita-Komplexes ist jedoch begrünt. Und geheizt wird mit Fernwärme.

Markus Lewe sparte nicht mit Lob für die Wohn- und Stadtbau-Verantwortlichen: „Eine Kita hat immer eine zentrale Bedeutung in einem neuen Wohnumfeld für die Eltern. Hier werden Bekanntschaften geschlossen und Nachbarschaften gebildet.“ Das städtische Wohnbauunternehmen schaffe mit der Errichtung von bezahlbarem Wohnraum für große Familien und der neuen Kita „ideale Voraussetzungen für eine funktionierende Nachbarschaft“, hob das münsterische Stadtoberhaupt hervor.

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