Vielkritisierte Fällung eines Mammutbaums
Baumschutzsatzung soll unkontrollierte Fällaktionen verhindern

Münster-West -

Die Fällung eines riesigen Mammutbaums auf einem Privatgrundstück an der Osterstraße brachte jüngst so manchen auf die Palme. Mittels einer städtischen Baumschutzsatzung hatte sie möglicherweise verhindert werden können. Von Thomas Schubert
Samstag, 13.03.2021, 12:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 13.03.2021, 12:00 Uhr
Anwohner, viele verärgert, hielten die Fällung des 45 Jahre alten Baumes fest. Dort, wo er stand, soll ein Parkplatz entstehen. 
Anwohner, viele verärgert, hielten die Fällung des 45 Jahre alten Baumes fest. Dort, wo er stand, soll ein Parkplatz entstehen.  Foto: G. Brummund
Als Ende Februar an der Osterstraße in Mecklenbeck ein 45 Jahre alter, rund 15 Meter hoher Mammutbaum gefällt wurde , war die Verärgerung darüber groß. Zumal der gesunde Baum einem Parkplatz weichen musste. Die großangelegte Fällaktion auf privatem Grund, bei der ein Fachunternehmen zum Einsatz kam, stieß nicht nur bei etlichen Nachbarn auf Unverständnis. „Ein trauriger Tag für die Osterstraße, ein trauriger Tag für Münster. Über 40 Jahre gewachsen, in wenigen Stunden beseitigt . . .“, schrieb Anwohner Dr. Gerald Brummund per E-Mail unserer Zeitung. Auf gleichem Wege meldete sich Prof. Dr. Ursula Bock, ebenfalls an der Osterstraße beheimatet, und beklagte einen „unersetzlichen Verlust“.
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