Sanierung des Schwarzen Kamps geht langsam dem Ende entgegen
Ab Mai endlich wieder befahrbar

Münster-Mecklenbeck -

Lang hat´s gedauert, doch nun sieht es danach aus, dass der Schwarze Kamp bald wieder freigegeben wird. Manch einer in Mecklenbeck wird sich darüber freuen.

Freitag, 26.03.2021, 23:28 Uhr aktualisiert: 26.03.2021, 23:30 Uhr
Es wird noch einige Wochen dauern, bis der Schwarzer Kamp wieder befahren werden kann. Dann wird die Straße allerdings ein anderes Bild aufweisen als bislang.
Es wird noch einige Wochen dauern, bis der Schwarzer Kamp wieder befahren werden kann. Dann wird die Straße allerdings ein anderes Bild aufweisen als bislang. Foto: sch

Bereits seit über einem Jahr wird am Schwarzen Kamp eifrig gebaggert. Wer derzeit einen Blick auf die Straße am Rande des Mecklenbecker Neubaugebiets wirft, bemerkt schnell, dass es noch einige Wochen dauern wird, bis die Sanierung komplett über die Bühne gegangen ist. Die Bagger haben das Sagen. „Anfang bis Mitte Mai“ werde es wohl werden, bis die Straße fertig sei, erläutert Maria Koordt vom städtischen Tiefbauamt. Nicht nur so manchen Anwohner dürfte dies freuen.

Bereits zu einem frühen Zeitpunkt im vergangenen Jahr wurde damit begonnen, im Schwarzen Kamp die Schmutzwasserkanalisation, Hausanschlussleitungen sowie die Straßenentwässerung zu erneuern. Diese Arbeiten seien längst bewältigt, sagt Maria Koordt, die Ansprechpartnerin für städtische Baustellen ist. Jetzt stehen die Herstellung der neuen Fahrbahn und der Gehwege auf dem Arbeitsprogramm.

Daran, dass die Sanierung dem Schwarzen Kamp gut tun wird, dürfte es vermutlich nicht allzu viele Zweifler geben: Unterlagen des Tiefbauamts zufolge stammt die Straße aus dem Jahr 1964. Sie wurde somit bereits vor annähernd sechs Jahrzehnten gebaut. Handelte es sich bei ihr im Prinzip bislang um eine reine Anliegerstraße, so kommt ihr nach erfolgter Sanierung die Funktion der Haupterschließungsstraße (mit „Tempo 30“) für das derzeit entstehende Neubaugebiet zu: Sowohl der Henny-Waldeck-Weg als auch der Reinhard-Klose-Weg und die Goldenbergstraße zweigen vom Schwarzen Kamp ab und führen ins Bauterrain.

Um den künftigen Anforderungen gerecht zu werden, wird der Querschnitt der Straße von bisher acht beziehungsweise 8,50 Meter auf 11,50 Meter erweitert. Laut Maria Koordt wird es an beiden Seiten einen zwei Meter breiten Gehweg geben. Darüber hinaus soll der Schwarze Kamp demnächst erstmals Parkstreifen bekommen. Zudem sollen die neue Fahrbahn und die Gehwege künftig absolut frostsicher sein, was gemäß eines städtischen Gutachtens zuvor offenbar nicht der Fall war.

Geplant ist nach Auskunft von Maria Koordt auch, dass zu einem späteren Zeitpunkt – vermutlich im Herbst – Straßenbäume gepflanzt und zur Beleuchtung LED-Laternen installiert werden.

Den Berechnungen des städtischen Tiefbauamts zufolge schlägt die Straßensanierungsmaßnahme mit Kosten in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro zu Buche. Davon sollen 627 000 Euro umlagefähig sein. Soll heißen: Die Anwohner werden an der Straßenbaumaßnahme finanziell beteiligt. Das werde aber erst dann der Fall sein, „wenn wir die Schlussrechnung haben“, sagt die Fachfrau vom Tiefbauamt. Ein Zeitpunkt dafür lasse sich zurzeit noch nicht absehen.

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