Hugo Goeke referiert zur Vorbereitung auf Weihe von Reinhard Kemper
Drei Jahre auf Diakonat vorbereitet

Münster-Nienberge -

Reinhard Kemper wird am 24. November im münsterischen Dom von Bischof Felix Genn zum Ständigen Diakon geweiht. Damit auch die Gemeindemitglieder darüber informiert sind, was ein Diakon ist, welche Aufgaben er übernimmt und woher das Diakonat kirchengeschichtlich kommt, hatte die Gemeinde St. Sebastian Prof. Dr. Hugo Goeke eingeladen.

Dienstag, 05.11.2013, 21:11 Uhr

Hugo Goeke informierte bei seinem Vortrag im Pfarrzentrum St. Sebastian über die Aufgaben eines Diakons in einer Gemeinde und über die kirchengeschichtliche Herleitung des Amtes.
Hugo Goeke informierte bei seinem Vortrag im Pfarrzentrum St. Sebastian über die Aufgaben eines Diakons in einer Gemeinde und über die kirchengeschichtliche Herleitung des Amtes. Foto: mfe

Reinhard Kemper wird am 24. November im münsterischen Dom von Bischof Felix Genn zum Ständigen Diakon geweiht. Bisher ist er schon seit 19 Jahren als Pastoralreferent in der Gemeinde St. Sebastian tätig. „Da kommt etwas Neues auf die Gemeinde zu“, sagte Kemper mit einem Augezwinkern. Damit auch die Gemeindemitglieder darüber informiert sind, was ein Diakon ist, welche Aufgaben er übernimmt und woher das Diakonat kirchengeschichtlich kommt, hatte die Gemeinde St. Sebastian Prof. Dr. Hugo Goeke eingeladen.

Goeke lebte lange Zeit in Nienberge und hat zudem das Institut für Diakonat und pastorale Dienste im Bistum Münster geleitet. Diakone seien zunächst nur für die Armen und Notleidenden zuständig gewesen, berichtete der Referent. Später kümmerten sie sich ausschließlich um die Liturgie oder um die Finanzverwaltung.

Nach dem zweiten Vatikanischen Konzil sei die Aufgabe der Diakone neu in den Mittelpunkt gerückt. „Heute wollen und müssen Laien in die Arbeit der Kirche eingebunden werden“, erklärte Goeke den zahlreichen Gästen im Pfarrzentrum. Kemper darf als Diakon auch den Predigtdienst, Beerdigungen, Taufen und Trauerassistenzen in der Gemeinde mit übernehmen.

Gerade im Hinblick auf die anstehende Fusion mit den Nachbargemeinden Liebfrauen-Überwasser und St. Theresia seien das wichtige Aufgaben, erklärte Kemper, der im aktuellen Pfarrblättken das Vorwort geschrieben hat und darin sein neues Amt beschreibt. Drei Jahre habe er sich auf das Diakonat vorbereitet.

In der neuen fusionierten Gemeinde werde es gleich mehrere Diakone geben. Zusammen mit den Pastoralreferenten, den gewählten Gremien und vielen weiteren Aktiven wollen sie ihren Dienst tun, schreibt Kemper. „Ich bin persönlich und dienstlich zuversichtlich im Blick auf die Zukunft unserer zu gründenden Pfarrei.“ Neues komme nicht einfach auf die Menschen zu, so der angehende Diakon. Alle seien eingeladen, mitzuwirken und mitzugestalten. Neues könne bereichern und den Horizont erweitern.

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