Männerchor „Cäcilia“
Adventskonzert mit Wermutstropfen

Münster-Nienberge -

„Als Chor sagt man nicht ,Frohe Weihnachten’, sondern man singt es!“ Der Ankündigung von Dirigent Michael Niepel ließ der Männerchor „Cäcilia“ stimmgewaltige Taten folgen. Doch es war ein Adventskonzert mit Wermutstropfen.

Montag, 23.12.2013, 20:12 Uhr

Dank der starken Besetzung und externer Unterstützung erfüllte das Adventskonzert des Männerchors den großen Kirchensaal bis in den letzten Winkel mit weihnachtlichen Klängen.
Dank der starken Besetzung und externer Unterstützung erfüllte das Adventskonzert des Männerchors den großen Kirchensaal bis in den letzten Winkel mit weihnachtlichen Klängen. Foto: fre

„Wir proben etwa drei Monaten gezielt für den heutigen Abend“, erläuterte Niepel . „Außerdem galt es, sich mit der Solistin und dem Organisten in Verbindung zu setzen, um ein schönes Weihnachtsprogramm aufzustellen.“ Denn Unterstützung erhielten die Sänger von Solistin Stephanie Fark und Organist Bernhard Puschmann sowie Toni Goecke und Ingeborg Hagenbach , die weihnachtliche Texte vortrugen.

Das eineinhalbstündige Konzert bot für die Zuhörer viel Abwechslung. Neben traditionellen Weihnachtsliedern wie „Maria durch ein Dornwald ging“ oder „Leise rieselt der Schnee“ brachten die Auftritte der Gesangs-Solistin frischen Wind ins Programm. Interessante Beiträge waren auch von der großen Kirchenorgel zu hören. Vor allem die Hirtentänze aus „Noël de Saintonge“ von Jean-François Dandrieu, bei denen Puschmann alle Register zog, um verschiedene Instrumente zu imitieren, überzeugten voll und ganz.

Mit viel Humor beschrieb Toni Goecke mit plattdeutscher Prosa Kindheitserlebnisse an Heiligabend. Ingeborg Hagenbach lieferte mit der Geschichte der vier Adventskerzen Stoff zum Nachdenken. Die Botschaft war jedoch eindeutig: „So lange die Hoffnung in uns noch brennt, sind Frieden, Glaube und Liebe noch nicht verloren.“

Belohnt wurden alle Akteure am Ende des Konzerts mit nicht enden wollendem Applaus. Für den Männerchor gab es allerdings auch einen Wermutstropfen: Für Michael Niepel, der seit drei Jahren Dirigent ist, war das Adventskonzert der letzte gemeinsame Auftritt. „Ich gehe mit gemischten Gefühlen“, sagte Niepel. Wer sein Nachfolger beim Chor wird, soll im Januar entschieden werden.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2120962?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F141%2F1758464%2F2572965%2F
Nachrichten-Ticker