Nach dem Jahrhundert-Hochwasser
Tiefbauamt will Entwässerungssituation unter die Lupe nehmen

Tiefbauamtsleiter Michael Grimm war am Freitag im Wohngebiet Waltruper Weg und sprach mit Anwohnern. Weitere Besuche der Behörde sollen folgen: Denn das Tiefbauamt will die Entwässerungssituation genauer unter die Lupe nehmen. Das kündigt Grimm in einem Schreiben an die Eigentümer und Bewohner an. „Ihr Wohngebiet war einer der besonders stark betroffenen Bereiche in der Unwetternacht Anfang dieser Woche“, heißt es darin. Deshalb wolle das Tiefbauamt nach den Sommerferien, „wenn Sie und wir die größten Schäden beseitigt haben“, mit den Betroffenen die Sachlage aufarbeiten. Dabei sollen nicht nur die Wasserstände erfasst werden, sondern auch eine „aktuelle hydraulische Nachrechnung“ für die Hunnebecke in Auftrag gegeben werden, die neben den „üblichen Regenreihen“ auch die Starkniederschläge im Juni und Juli betrachten soll. Angesichts der Niederschlagsdaten, die Grimm am Freitag vom Land auf den Tisch bekam („Von 17 bis 24 Uhr 292 Millimeter, in eineinhalb Stunden 218 Millimeter, ein deutscher Rekord“) steht für den Tiefbauamtsleiter indes fest: „Die Überflutungen waren bei diesem Regenereignis nicht zu verhindern.“ Gleichwohl soll in einem Arbeitskreis gemeinsam mit Anwohnervertretern „alles sachlich, ruhig und transparent“ besprochen werden, sagte Grimm.

Freitag, 01.08.2014, 18:08 Uhr

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