Pläne beim SC Nienberge
Anbau soll eine Millionen kosten

Münster-Nienberge -

Seit 1986 gibt es die Mehrzweckhalle des SC Nienberge (SCN), jetzt soll angebaut werden. Am Mittwochabend stellte der Vorstand die Pläne den Mitgliedern auf der Jahreshauptversammlung vor. Demnach soll es drei neue Räume mit je 90 Quadratmetern geben, die sportlich genutzt werden können. Voraussichtliche Kosten: etwas mehr als eine Millionen Euro. Um die Pläne auch realisieren zu können, stellte der Vorstand aber mehrere Bedingungen.

Donnerstag, 27.04.2017, 00:04 Uhr

Der Vorstand des SCN hat große Pläne: zweiter Vorsitzender Winfried Kuhlmann (vorne, l.), Geschäftsführer Manfred Wilhelmer (vorne, r.), Vereinsjugendleiterin Anja Geuting (hinten, v.l.), Sportwartin Angelika Bexten, Kassiererin Carmen Markmannm, Vorsitzende Astrid Markmann und Präses Daniel Zele.
Der Vorstand des SCN hat große Pläne: zweiter Vorsitzender Winfried Kuhlmann (vorne, l.), Geschäftsführer Manfred Wilhelmer (vorne, r.), Vereinsjugendleiterin Anja Geuting (hinten, v.l.), Sportwartin Angelika Bexten, Kassiererin Carmen Markmannm, Vorsitzende Astrid Markmann und Präses Daniel Zele. Foto: sn

„Den Mutigen gehört die Welt“, hatte Hubert Möllmann vom Aufsichtsausschuss noch gesagt, danach folgte die Entlastung des Vorstandes. Der „dicke Brocken“ der Mitgliederversammlung im Clubheim sollte aber noch folgen. Der zweite Vorsitzende Winfried Kuhlmann stellte die Pläne vor. Eine Betonsanierung der Mehrzweckhalle hat es bereits gegeben, auch die maroden Jalousien wurden repariert. Jetzt geht der Verein noch einen Schritt weiter.

Viereinhalb Jahre habe die Breitensport-Abteilung vergeblich versucht, im Ort geeignete Räumlichkeiten anzumieten, so Kuhlmann. Zuletzt war die „Netto“-Immobilie von einem Unterwäsche-Unternehmen den Nienberger Sportlern „vor der Nase weggeschnappt“ worden. Gleichzeitig, so legte Geschäftsführer Manfred Wilhelmer dar, sei es gerade diese Breitensport-Abteilung, die mit ihrem Kurssystem für zusätzliche, fünfstellige Einnahmen sorge. Ein guter Grund, um zu handeln.

„Wir ziehen das Gebäude der Mehrzweckhalle vor“, so Kuhlmann zum geplanten Anbau . Sprich: Dort, auf der Grünfläche des jetzigen Parkplatzes, sollen zwei neue Räume entstehen, nämlich ein Sportraum und ein Multifunktionsraum. Seitlich – in Richtung der Tennisanlage – soll noch ein dritter Raum angebaut werden, ebenfalls für die Sportnutzung. Vor allem für die Breitensportkurse wären dann ideale Bedingungen gegeben. Aber, so betonte die Vorsitzende Astrid Markmann, die Räume seien auch für andere nicht-sportliche Zwecke verwendbar.

In der bereits bestehenden Mehrzweckhalle soll es zudem Umbauarbeiten geben. So sind Teile des bisherigen Flures für Umkleidekabinen nutzbar. Das „Stübchen“ soll entfallen und kann bei Bedarf zum neuen Mehrzweckraum hin geöffnet werden, so dass ein größerer Versammlungsort zur Verfügung steht. Auch eine Außenanlage ist geplant, zwei Boule-Bahnen sind vorstellbar. Schützenfeste sollen auf dem Parkplatz weiter möglich sein.

Die Stadt habe eine Förderungswürdigkeit über 50 Prozent des benötigten Betrages signalisiert, so Kuhlmann. Auch die Banken hielten die Pläne für eine „tolle Idee“. Der Vorstand formulierte aber Bedingungen, die erfüllt sein müssten, damit diese Idee vom Verein auch weiter verfolgt würde. Da sei das notwendige Engagement der Stadt, eine 80-Prozent-Bürgschaft der NRW-Bank und nicht zuletzt ein zustimmendes Votum der Mitgliederversammlung. Das kam dann auch – einstimmig.

Wahlen gab es auch noch. In ihren Ämtern wurden Sportwartin Angelika Bexten, Kassiererin Carmen Markmann, Vereinsjugendleiterin Anja Geuting und Ulla Dirksen als Mitglied im Aufsichtsausschuss bestätigt.

Die nächste Veranstaltung des SC Nienberge ist das Spiel- und Sportfest auf der Jugendburg Gemen in der Zeit vom 2. bis zum 5. Juni für Neun- bis 14-Jährige. Anmeldungen sind bei Anja Geuting, E-Mail jugendleitung@djk-sc-nienberge.de möglich.

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