Musikschule Nienberge
Ali Baba und 40 Räuber gesucht

Münster-Nienberge -

Am 22. Februar beginnen im Kulturforum die Proben: Die Nienberger Musikschule will in diesem Jahr „Ali Baba – Ein Musical aus tausendundeiner Nacht“ auf die Bühne bringen.

Sonntag, 11.02.2018, 19:02 Uhr

Freuen sich auf „Ali Baba“ (v.l.): Julia Pieper, Anneliese Janning, Jean-Claude Séférian, Witold Grohs und Lea Christiansen.
Freuen sich auf „Ali Baba“ (v.l.): Julia Pieper, Anneliese Janning, Jean-Claude Séférian, Witold Grohs und Lea Christiansen. Foto: hko

Ali Baba “: Bei diesem Namen werden Geschichten aus dem Klassiker „1001 Nacht“ lebendig. Märchen von Kalifen und Königen, von Sheherazade, Sindbad und Aladdin zum Beispiel. Die Sammlung morgenländischer Erzählungen gehört zur Weltliteratur.

Der Holzsammler Ali Baba, der im Märchen den Kalifen von Bagdad vor den 40 Räubern rettet, kommt im November musikalisch nach Nienberge. Am 22. Februar beginnen im Kulturforum die Proben für „Ali Baba – Ein Musical aus tausendundeine Nacht“.

15 Musicals hat die Musikschule Nienberge bisher auf die Bühne gebracht. Anneliese Janning erinnert sich gern an den Anfang: 1984 wurde „Emil und die Detektive“ aufgeführt. Da stand die Geschäftsführerin der Musikschule noch selbst auf der Bühne.

Jean-Claude Séférian war auch schon dabei. Der bekannte Sänger und Komponist hat für die meisten Musicals die Musik geschrieben, „Momo“ war die erste Eigenproduktion, im Herbst 2016 zog „Der kleine Prinz“ die Zuschauer in den Bann.

Warum jetzt „Ali Baba“? Es sollte „etwas Orientalisches“ sein, sagt Séférian, etwas Märchenhaftes, das habe ihn schon lange fasziniert. Das für die Aufführung verantwortliche Team teilt diese Faszination. Die ebenso bewährte wie „eingespielte“ kleine Gemeinschaft hat mit der Arbeit längst begonnen. Neben dem Komponisten gehören dazu Lea Christiansen und Julia Pieper als Regisseurinnen, der Leiter der Musikschule, Witold Grohs (Orchesterleitung), Uschi Knievel (Kostüme), Peter Tovar (Bühnenbild) und Anneliese Janning (Gesamtorganisation).

Jetzt müssen viele Laienschauspieler ebenso fasziniert werden, denn von deren Mitwirkung lebt die Aufführung. „Willkommen sind junge und ältere Musical-Begeisterte,“ sagt Julia Pieper, die sich auch im Vorstand der Musikschule engagiert und bereits beim „Kleinen Prinzen“ Regie führte. Chor- und Ensemble-Rollen müssen besetzt werden, Solopartien und Tanzeinlagen. Das Mindestalter für die Darsteller ist acht Jahre. Bisher war das kein Problem. Beim Musical „Der kleine Prinz“ wirkten 75 Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf der Bühne mit.

Eine ähnliche Zahl soll es auch bei „Ali Baba“ sein. Das ergibt sich bereits aus dem kompletten Titel des Märchens: „Ali Baba und die 40 Räuber.“ Dazu gehören zum Beispiel noch Wachen und Tänzerinnen und die Frau des Kalifen mit ihrem Gefolge. „Es gibt bereits großes Interesse,“ freut sich Lea Christiansen, die auch für die Choreografie verantwortlich ist.

Das Musical wird am Donnerstag (15. Februar) um 18 Uhr im Kulturforum öffentlich vorgestellt. Alle Interessenten können sich dort informieren und in Teilnehmerlisten eintragen. Eine Entscheidung über die Rollenverteilung fällt erst in den Proben (immer donnerstags um 17.30 Uhr) bis zu den Osterferien.

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