Kostümreiten war einer der Höhepunkte beim Turnier des RV Nienberge
Supergirl war auch dabei

MÜNSTER-NIENBERGE -

Bunt kostümiert waren beim Kostümspringen in Nienberge nicht nur die Reiterinnen.

Dienstag, 01.05.2018, 07:05 Uhr

Reiterin Lara Lülf kam als Supergirl nach Nienberge. Ihr Pferd „Santana“ war als Supermann kostümiert.
Reiterin Lara Lülf kam als Supergirl nach Nienberge. Ihr Pferd „Santana“ war als Supermann kostümiert. Foto: sn

Viele Zuschauer trauten ihren Augen nicht: Ein Pferd sprang beim Turnier des Reitverein Nienberge (RV) im Superman-Kostüm über die Hürden. Seine Reiterin Lara Lülf aus Steinfurt präsentierte sich als Supergirl. Ideenreichtum war bei diesem Wettbewerb an der Beerwiede gefragt.

Die Frage, wer sich das beste und einfallsreichste Kostüm ausgesucht hatte, war eines der Highlights dieses Springturniers, das auf zwei ganze Wochenenden ausgedehnt war. Diese zeitliche Entzerrung machte die Sache für die Organisatoren und Reiter entspannter. Durch die neue Planung könnten sich nun Reiter und Pferde besser konzentrieren, erklärte Turnierleiterin Ulrike Bruns. Mit der Beteiligung war sie wieder hochzufrieden: 810 Pferde seien gemeldet und 230 Reiter. 750 Startplätze gebe es. „Es spricht sich herum, dass es hier gute Reitbedingungen gibt“, so Ulrike Bruns.

Parcours

Die Schräge in der Anlage sorgt dafür, dass das Wasser gut ablaufen konnte. Trittsicherheit für die Pferde war garantiert. Für gute Turnierbedingungen sorgten auch die Helfer aus dem Reihen des Vereins. „Viele reiten selbst mit und springen dann schon vom Pferd, um beim Parcours mitzuhelfen“, lobte die Turnierleiterin.

Aber auch schon im Vorfeld, besonders in der „heißen Phase“ eine Woche vor Beginn, sorgten etliche ehrenamtliche Helfer dafür, dass dann an den Turnierwochenenden alles perfekt klappen konnte. Auch das Wetter hielt im Großen und Ganzen. „Selbst wenn es regnet, ich bleibe“, meinte eine Nienbergerin entschlossen.

Stolz

Ganzer Stolz der Organisatoren waren die zwei S-Wettbewerbe mit hohem Schwierigkeitsgrad. Zwischendurch gab es auch unbeschwerte Abwechslung, etwa durch den Kostümwettbewerb, bei dem es auch eine sportliche Wertung gab. Die Teilnehmerinnen zeigten viel Kreativität. Sie kamen mal als Schlumpf, Weihnachtsbaum oder eben Supergirl.

Ausgezeichnet für das beste Kostüm wurden Sarah Viegener, die im deutschen Fußball-Nationaltrikot ritt, und Eva-Lotta Walendzik im Einhorn-Kostüm. Sie gewann auch den sportlichen Wettbewerb in der E-Klasse. Damit waren zwei junge Sportlerinnen vom RV Nienberge erfolgreich. „Das war sportlich und unterhaltsam“, lobte das Jury-Mitglied Georg Bruns die Ideen aller Reiterinnen, die auch die Zuschauer begeistern konnten. Einer aus dem Publikum zog schließlich ein Resümee: „Das war besser als bei Helene Fischer“, meinte er überzeugt.

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