Platz zwei bei Wettbewerb
Kita-Film wird ausgezeichnet

Münster-Nienberge -

Erfolg für die Kita Häger bei einem landesweiten Film-Wettbewerb: Die Kinder belegten Platz zwei

Freitag, 13.07.2018, 19:02 Uhr

Die Kinder der Hägeraner Kita freuten sich über den zweiten Platz beim Wettbewerb der Filmothek der Jugend NRW. Daran nahmen sie zum wiederholten Mal erfolgreich teil.
Die Kinder der Hägeraner Kita freuten sich über den zweiten Platz beim Wettbewerb der Filmothek der Jugend NRW. Daran nahmen sie zum wiederholten Mal erfolgreich teil. Foto: Land

Für die Experten der städtischen Kita Nienberge-Häger gab es gleich doppelten Grund zur Freude: Nicht nur, dass die Kinder nach den Ferien in die Grundschule kommen – in der Kita ist es schon lange Tradition, Filme zu drehen. Und ganz wie die Großen den Oscar haben, beteiligt sich die Kita auch schon seit einigen Jahren an Wettbewerben mit großem Erfolg – und das zum wiederholten Mal.

Auch in diesem Jahr machten die 16 Kinder wieder bei den Drehmomenten mit, einem Wettbewerb der Filmothek der Jugend NRW, und konnten bei der Preisverleihung in Dortmund nun den zweiten Platz in ihrer Altersgruppe ergattern. Insgesamt gingen rund 70 Filme an den Start, davon gleich fünf Filme als direkte Konkurrenz zu den Hägeranern.

Andreas Grabein, Regisseur, Techniker, Kameramann, Erzieher und gleichzeitig Schnittmeister, war stolz auf seine Experten, auch wenn er betonte: „Es war sicher eine Leistung der gesamten Kita, denn allein hätten wir das sicher nicht geschafft.” Alle hätten an einem Strang gezogen, selbst die Kleinsten seien schon ganz Feuer und Flamme gewesen.

In diesem Jahr griffen die Nachwuchs-Filmemacher auf Trickfilmfiguren zurück: Holly und Polly, so die beiden Figuren, die dem Film auch den Namen gaben, wollten in einem Mehrteiler die Welt erkunden. Dass es dabei dann gleich ins Meer ging und zum Mond, „war die Idee der Kinder”, so Grabein.

Auch die Leiterin der Kita, Claudia Kock, und ihr Stellvertreterin Katrin Branse freuten sich sehr über den großen Erfolg. „Die Dreharbeiten hat das ganze Haus erlebt, das liegt an unserem offenen Konzept.” Denn ohne das Team der Kita und natürlich die Eltern sei so etwas nicht umsetzbar.

„Die Kids haben schon seit Anfang des Jahres Ideen und Geschichten gesammelt und es wurden Figuren besprochen”, so Kock. Dabei sei der Begriff der Abenteuer in der Kita keine Fremdworte. „Abenteuer sind natürlich außerhalb der Realität, aber die Kinder erleben sie jeden Tag. So nehmen sie die Kita wahr.”

In die Zwischenzeit ließen sich die „Experten“, wie die Kinder vor dem Sprung zur Grundschule genannt werden, von Eltern und Freunden bei der Entlassfeier, die zufällig auch am Tag der Preisverleihung stattfand, feiern. „Ist schon toll, was die Kinder so auf die Beine gestellt haben”, platzte es aus einer Großmutter heraus, als sie den Film betrachtete. Grabein freute sich: „Immerhin war das auch viel Arbeit: Insgesamt haben wir über 1000 Fotos für den Zeichentrickfilm gemacht.”

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