Kiepenkerlrennen im Waltruper Forst
Schnell und ästhetisch unterwegs

Münster-Nienberge -

130 Windhunde waren dieses Mal beim Kiepenkerlrennen dabei

Donnerstag, 30.08.2018, 18:28 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 26.08.2018, 18:48 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 30.08.2018, 18:28 Uhr
Rennleiter Ralf Borgschulte mit „Ballymac Maloo“: Der Greyhound schaffte die 275 Meter in 16,79 Sekunden.
Rennleiter Ralf Borgschulte mit „Ballymac Maloo“: Der Greyhound schaffte die 275 Meter in 16,79 Sekunden. Foto: sn

Ballymac Maloo ist die 275 Meter in 16,79 Sekunden gelaufen. „Das war gut. Ich bin zufrieden“, sagte Ralf Borgschulte , dem der Greyhound mit dem ungewöhnlichen Namen gehört.

Beim Kiepenkerlrennen auf der Windhundrennbahn am Waltruper Forst traten dieses Mal 130 Vierbeiner an, und die Zweibeiner fieberten tüchtig mit. Die Teilnehmer kämen von weit her, berichtete Borgschulte, der zugleich als Rennleiter fungierte. Der am weitesten angereiste Teilnehmer „kommt aus Ungarn“, sagte Borgschulte. Auch viele Gäste aus den Benelux-Ländern gab es. Viele waren mit ihrem Campingwagen oder Wohnmobil da und übernachteten dort bis Montag.

Seit 1985 trägt der Windhundrennverein Münster zwischen Nienberge und Altenberge das Kiepenkerlrennen aus.

45 Mitglieder gibt es, die durch ihren ehrenamtlichen Einsatz das Event ein ums andere Mal stemmen. Das Rennen funktionierte so: Der „falsche Hase“ wurde elektronisch in Bewegung gesetzt und flitzte im schnellen Tempo über die Sandbahn. Die Hunde liefen wie der Blitz hinterher und erreichten mitunter eine Geschwindigkeit von 70 bis 80 Stundenkilometer. Dieses Mal wurde im Rahmen der „Greyhound Sprint Trophy“ über 275 Meter und der „Greyhound Classics“ über 480 Meter gelaufen. Kurze Regenschauer machten dabei gar nichts aus, die Läufe fanden trotzdem statt.

„Wir trainieren kaum, er will auch so laufen“, meinte eine Halterin. „Ich bin für natürliches Training“, so Borgschulte. Etwa in Form von extra Sprint-Übungen. Und so viel Bewegung wie man denken würde, bräuchten die Tiere auch gar nicht, anders als etwa Huskies. Greyhounds seien auch Haushunde: „Sie sind ruhig, und sie sind liebevoll“.

Während am Samstag die Rennen stattfanden, gab es am Sonntag die Greyhound-Jahresausstellung. Dort wurden die schönsten Hunde ihrer Art ausgezeichnet. Zuchtrichterin war die Ungarin Judit Szanka.

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