Rundfahrt und Sommerfest der CDU
Zukunftswerkstatt noch dieses Jahr

Münster-Nienberge -

Die Zukunftswerkstatt für Nienberge wird noch in diesem Jahr an den Start gehen. Das haben CDU-Ratsherr Georg Fehlauer und der Vorsitzende der CDU-Ortsunion Nienberge, Meik Bruns, bei einer Informationsfahrt durch Münsters Westen angekündigt. Anlass dieser besondren Fahrt war das Sommerfest der örtlichen CDU.

Mittwoch, 05.09.2018, 17:03 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 03.09.2018, 18:56 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 05.09.2018, 17:03 Uhr
Blick über den eigenen Stadtteil hinaus: Die CDU Nienberge auf Bustour durch Münsters Westen.
Blick über den eigenen Stadtteil hinaus: Die CDU Nienberge auf Bustour durch Münsters Westen. Foto: hko

Über das Engagement der Christdemokraten bezüglich der Zukunftswerkstatt wird seit Monaten im Stadtteil immer wieder diskutiert, und „wir haben auch schon sehr viele Gespräche geführt,“ betonte Fehlauer . Für die „Einrichtung“ der Zukunftswerkstatt ist die Verwaltung zuständig Die Stadt wird deshalb zu einer öffentlichen Veranstaltung einladen und anschließend eine Bedarfsanalyse erstellen.

Die Rahmenbedingungen des CDU-Gesamtkonzepts für die Entwicklung des Stadtteils vervollständigen sich nach Auskunft des Ratsherrn. Als jüngstes Beispiel nannte er auf der Bustour im Gespräch mit unserer Redaktion die Stellungnahme der Stadt Münster zur Änderung des Landesentwicklungsplans (LEP). Dort wird Nienberge-Häger zum ersten Mal erwähnt.

Unter dem Ziel „Entwicklung der im regionalpolitisch festgelegten Freiraum gelegenen Ortsteile“ heißt es unter anderem, dass die Erweiterung des planerischen Spielraums für die Kommunen im Lande in der Stadt Münster für den Ortsteil Nienberge-Häger von Bedeutung sei. Dem Ortsteil soll eine mittel- bis langfristige bauliche Entwicklungsperspektive eröffnet werden. Fehlauer: „Eine klare Entscheidung der Stadt Münster für die Entwicklung Nienberges.“ Der Planungsfachmann unterstreicht, „dass wir den dörflichen Charakter erhalten wollen“.

Möglichkeiten der Stadtteilentwicklung skizzierte auch Münsters CDU-Bundestagsabgeordnete Sybille Benning auf der Fahrt mit etwa 50 Teilnehmern. „Wir müssen uns auf neue Bauformen einrichten“, betonte die Politikerin. Flächensparendes Bauen, das in städtischen Bereichen bereits umgesetzt werde, sei auf dem Land „noch nicht so richtig angekommen“. Beim Thema Wohnraum müssten auch Möglichkeiten für ältere Menschen geschaffen werden, die allein in ihrem Haus lebten und gern in eine Wohnung umziehen möchten, „natürlich in ihrem Ortsteil“, was auch verständlich sei.

Entwicklung bedeute nicht nur Wohnen, sondern auch Gewerbe, erläuterte Sybille Benning. In Nienberge richte sich bei diesem Thema der Blick auf die Feldstiege, hob Fehlauer hervor.

Das „Sommerfest“ als Informationsfahrt zu veranstalten und damit über den „örtlichen Tellerrand hinaus“ zu schauen, war eine spontane Idee. Auf dem Hof Rölver gab es anschließend Getränke und Gegrilltes – und die Themen der Rundfahrt wurden weiter eingehend diskutiert.

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