„Rock am Turm“
Kirchplatz wird zur Partymeile

Münster-Nienberge -

Party pur – ein paar Straßen weiter waren schon die Beats zu hören. Ein untrügliches Zeichen: Die neueste Auflage von „Rock am Turm“ hatte begonnen.

Donnerstag, 20.09.2018, 18:44 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 16.09.2018, 18:24 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 20.09.2018, 18:44 Uhr
Die „Disco Damaged Kids“ sorgten auf dem Kirchplatz für Stimmung.
Die „Disco Damaged Kids“ sorgten auf dem Kirchplatz für Stimmung. Foto: sn

Den Anfang des Musik-Events auf dem Kirchplatz machten die „Disco Damaged Kids“. „Es war eine schöne Erfahrung hier zu spielen“, meinte Frontfrau Marisa Struck nach dem Auftritt. Weitere Highlights sollten folgen.

Bereits am Vortag gab es das „Open Air Kino“, dessen Film stets bis zuletzt geheim gehalten wird. Dann war klar: Der deutsche Film „Auf Augenhöhe“ stand auf dem Programm. Ein Streifen aus dem Jahr 2016 über einen kleinwüchsigen Vater.

Dann, am frühen Samstagnachmittag, sollte das Musikevent starten. „Es ist toll, was man im Team alles leisten kann“, meinte nicht nur Karen Zinzius vom Rock-am-Turm-Team. Etliche Stände waren wieder aufgebaut, von der Kinderbelustigung durch das „Jugi“ bis zum Verkauf der von der kfd und den Landfrauen gespendeten Kuchen.

Der Eine-Welt-Stand durfte wie jedes Jahr nicht fehlen. Für Kaffeespezialitäten und Waffeln sorgte das Paul-Everding-Team. Gegrilltes gab es von der Freiwilligen Feuerwehr. Mitglieder vom Rock-am-Turm-Team hatten die Bewirtung aufgenommen. Zwei Hüpfburgen für kleinere und größere Kinder sorgten beim Nachwuchs für Begeisterung. Viele Ehrenamtliche aus dem Stadtteil zeichneten hinter den Kulissen für ein vielfältiges Programmangebot verantwortlich, das parallel zu den Musikdarbietungen lief.

Dann sorgten die „Disco Damaged Kids“ für die ersten Musikeinlagen. Sängerin Struck war vom „Open-Air-Gefühl“ angetan, Gitarrist David Hahne befand hinterher: „Das hat Spaß gemacht.“

Schließlich gab es noch eine Premiere: Die neue Band „aloud“ war in den Startlöchern. „Wir sind ein bisschen im Zeitverzug“, meinte „Rock-am-Turm“-Erfinder Simon Lütkenhaus. Doch nach einigen Minuten ging es los. „aloud“ hatten ihren ersten Auftritt erst im Juni dieses Jahres in Senden, nun trat die Band in Nienberge auf. Eine neue Erfahrung für die Musiker.

Gesetzt bei „Rock am Turm“ sind die Kindertanzgruppen der Musikschule Nienberge. Schließlich gab es noch Phil Seeboth und Band zu hören, bevor der Jugendgottesdienst zelebriert wurde. Die Breakdance-Gruppe „Battle Maniacz“ zeigte abends ihr Können. Außerdem standen „Red Ivy“, die Preisträger des WDR-Bandwettbewerbs von 2016, ebenso auf dem Programm wie „Late Night Call“, „Home to Paris“ und natürlich die „Dandys“. Die Weltmeister im Dauerbeat aus dem Jahr 1967 machten mit ihrem Auftritt auf das Thema „Organspende“ aufmerksam. Der Erlös des Events geht an die Initiative „No panic for organic“, dessen Botschafter die „Dandys“ sind.

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