Monatliches Abend-Angebot im „Gemeinschaftsraum Häger“
Neuer Treffpunkt kommt prima an

MÜNSTER-NIENBERGE -

Wo soll man sich treffen, wenn es weit und breit keine Kneipe mehr gibt? Hägeraner fanden auf diese Frage eine einfache Antwort.

Donnerstag, 27.09.2018, 19:02 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 26.09.2018, 05:30 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 27.09.2018, 19:02 Uhr
Über die gute Resonanz der beiden Treffen im Gemeinschaftsraum Häger freuen sich vom Vorstand des Trägervereins (v.l.) Susanne Fennenkötter, Ulrich Oskamp, Franz-Josef Suttrup, Marita Weitkamp, Klaus Albers und der ehemalige Vorsitzende Willy Schmelting.
Über die gute Resonanz der beiden Treffen im Gemeinschaftsraum Häger freuen sich vom Vorstand des Trägervereins (v.l.) Susanne Fennenkötter, Ulrich Oskamp, Franz-Josef Suttrup, Marita Weitkamp, Klaus Albers und der ehemalige Vorsitzende Willy Schmelting. Foto: hko

Zunächst gab es nur eine Idee, die reale Umsetzung ließ aber nicht lange auf sich warten: Im „Gemeinschaftsraum Häger“ sollte es einmal im Monat einen Treffpunkt für die Bewohner des Ortsteils geben. Einfach so zum netten Beisammensein, ohne Programm, abends nach der Arbeit. Damit war das „After-Work-Treffen“ am Start. Mit erfreulicher Resonanz, denn etwa 60 Interessierte nahmen teil. Nach dem zweiten Abend mit einer ähnlichen Frequenz ist für die Initiatoren klar: Das wird jetzt eine feste Einrichtung.

Die Idee hatten Vorstandsmitglieder des „Trägervereins Gemeinschaftsraum Häger“. Der Raum am Plantstaken wird von Gruppen und Vereinen genutzt, vom Schützenverein und von den Landfrauen zum Beispiel. Auch eine Schachgruppe ist dort aktiv. „Aber einfach mal hingehen und andere Hägeraner zum Klönen treffen, das hatten wir bisher nicht auf dem Plan,“ sagt Ulrich Oskamp , der Vorsitzende des Trägervereins.

Das ändert sich jetzt. Das „After-Work-Treffen“ kommt an. Warum? Einige Besucher der Veranstaltung nennen gleich mehrere Gründe: In Häger gibt es seit vielen Jahre keine Kneipe mehr, man möchte sich aber einfach mal außer Haus zwanglos treffen. So ein Abend (jeweils ab 19 Uhr) biete daher auch Gelegenheit, mit neuen Nachbarn ins Gespräch zu kommen und „bekannte“ Nachbarn noch besser kennenzulernen.

Familienväter

Ein Beispiel dafür sind Philipp Menz und Dominik Eschen. Die beiden jungen Familienväter kannten sich nicht, als sie vor einiger Zeit in Häger Grundstücke kauften, um dort bald zu bauen. Irgendwie kam ihnen das Treffen im Gemeinschaftsraum zu Ohren. Beide nahmen teil und fühlten sich auch gleich wohl. Sie freuen sich darauf, bald mit ihren Familien in Häger zu wohnen. „Das Treffen ist ein guter Einstieg,“ davon sind sie überzeugt.

Den „Gemeinschaftsraum Häger“ gibt es seit 1992. Durch eine neue Planung für das gesamte Areal (dazu gehört die Kindertagesstätte) war nach 22 Jahren ein Neubau erforderlich. Der Rohbau entstand zusammen mit dem Neubau der Kindertagesstätte, die meisten anderen Arbeiten wurden (wie beim ursprünglichen Gemeinschaftsraum) in Eigenleistung erbracht. Viele fleißige Helfer kümmerten sich um die Fertigstellung des Raumes. Maßgeblich beteiligt war – wie beim ersten Mal – Berthold Schöning, der als Geschäftsführer des Trägervereins auch für die Finanzen zuständig ist. Im Juni 2017 war die Eröffnung.

Leberkäse

Das nächste offene Treffen im Gemeinschaftsraum ist am 17. Oktober. Dann gibt es neben Getränken auch Leberkäse. Die weiteren Termine stehen auch fest: Jeweils am dritten Mittwoch im Monat trifft man sich ab 19 Uhr.

Die Initiatoren überlegen bereits, auch mal einen Themenabend anzubieten. „Es gibt viele Möglichkeiten,“ sagt Ulrich Oskamp. Über einen andern Namen für den Treff wird momentan auch nachgedacht: „Treffpunkt Häger“ – das soll die Verbundenheit mit dem Ortsteil deutlich zum Ausdruck bringen.

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