Freiwillige Feuerwehr Nienberge
78 Einsätze und Alarmierungen

Münster-Nienberge -

Die Nienberger „Blauröcke“ hatten im vergangen Jahr allerhand zu tun: Der Löschzug musste besonders häufig ausrücken und Hilfe leisten.

Dienstag, 30.10.2018, 17:30 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 28.10.2018, 19:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 30.10.2018, 17:30 Uhr
Etliche Beförderungen gab es beim Feuerwehr-Löschzug Nienberge (v.l.): Thorsten Ullrich (Löschzugführer), Kai Wiegand (Brandinspektor), Norbert Baackmann (Ehrenabteilung) mit Ehefrau Beate Baackmann, René Berger (Oberbrandmeister), Jürgen Langenberg (stellvertretender Leiter der Berufsfeuerwehr Münster) sowie Thomas Berger (Brandinspektor und stellvertretender Löschzugführer Nienberge).
Etliche Beförderungen gab es beim Feuerwehr-Löschzug Nienberge (v.l.): Thorsten Ullrich (Löschzugführer), Kai Wiegand (Brandinspektor), Norbert Baackmann (Ehrenabteilung) mit Ehefrau Beate Baackmann, René Berger (Oberbrandmeister), Jürgen Langenberg (stellvertretender Leiter der Berufsfeuerwehr Münster) sowie Thomas Berger (Brandinspektor und stellvertretender Löschzugführer Nienberge). Foto: sn

„Es ist eine Ehre, 365 Tage im Jahr für Euch da zu sein!“, unterstrich Löschzugführer Thorsten Ullrich beim traditionellen Feuerwehrfest im „Wirtshaus zur Post“. „Es war einiges los in Nienberge“, meinte er im Rückblick auf das vergangene Jahr. Ganze 78 Einsätze und Alarmierungen hatte es gegeben.

Zum Vergleich: Im Jahr davor seien es nur 27 gewesen, sagte der stellvertretende Löschzugführer Thomas Berger . Die Hilfe der Nienberger war gefragt bei etlichen Verkehrsunfällen, bei Kleinbränden, aber auch etwa bei einem Großbrand in Böhnen und auch bei insgesamt 18 Einsätzen im Zuge des Sturmtiefs „Friederike“.

Eine verantwortungsvolle Aufgabe waren auch die Bereitstellung und das Besetzen der Wache 1 bei der Amokfahrt am münsterischen Kiepenkerl. Wie gewohnt gab es wieder Einsätze, innerhalb derer Fahrbahn-Ölspuren beseitigt werden mussten, oder bei denen es unter dem Alarmstichwort „Person hilflos hinter der Tür“ galt, schnell zu handeln.

Neue Herausforderungen kämen auf den Löschzug Nienberge wie auch auf die anderen Freiwilligen Feuerwehren zu, prognostizierte Jürgen Langenberg, stellvertretender Leiter der Berufsfeuerwehr Münster. Zukünftig sei es nach der Landesbauordnung nämlich erlaubt, „bis zur Hochhausgrenze“ im Tragwerk Holz zu verwenden: „Da haben wir bisher nur Stahlträger vorgefunden.“

Beförderungen gab es auch: René Berger wurde zum Oberbrandmeister ernannt. Thomas Berger, seit 2012 stellvertretender Löschzugführer, trägt ab sofort den Titel Brandinspektor. Dasselbe gilt für Kai Wiegand. In die Ehrenabteilung verabschiedet wurde der ehemalige Löschzugführer Norbert Baackmann. Für ihn gab es zum Abschied „Standing Ovations“. Über das Geschenk seiner Kameraden freute er sich besonders: eine Feuertonne, natürlich mit Feuerwehr-Emblem.

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