Musikschule Nienberge
Bühne frei für den Nachwuchs

Münster-Nienberge -

Die Musikschule Nienberge hatte zu zwei Veranstaltungen in das Kulturforum eingeladen. Die Aufführungen waren sehr unterschiedlich, aber sowohl bei den Tanzgruppen als auch bei „Bühne frei“ stand der musikalische Nachwuchs im Mittelpunkt.

Sonntag, 16.12.2018, 19:00 Uhr aktualisiert: 17.12.2018, 18:16 Uhr
Mit Eifer dabei: die Kinder-Tanzgruppen der Musikschule zeigten, was sie gelernt haben. Ein starkes Trio (kl. Bild) sind (v.l.) Lena Broscheit, Lilly Marie Leßmann und Rosa Holmer. Sie nehmen im Januar am Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ teil.
Mit Eifer dabei: die Kinder-Tanzgruppen der Musikschule zeigten, was sie gelernt haben. Ein starkes Trio (kl. Bild) sind (v.l.) Lena Broscheit, Lilly Marie Leßmann und Rosa Holmer. Sie nehmen im Januar am Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ teil. Foto: hko

Musik, Engagement, Spaß und ganz viel Applaus: Davon lebten beide Veranstaltungen, zu denen die Musikschule Nienberge in das Kulturforum eingeladen hatte. Die Aufführungen waren sehr unterschiedlich, aber sowohl bei den Tanzgruppen als auch bei „Bühne frei“ stand der musikalische Nachwuchs im Mittelpunkt.

Ein bisschen aufgeregt waren alle. Die jungen Akteure, aber auch das Publikum, das den Saal bei der „Weihnachtsaufführung“ der Kinder-Tanzgruppen füllte. Eltern, Großeltern und Geschwister sahen interessiert zu, fotografierten und filmten, was der Nachwuchs auf die Bühne brachte.

Mit dem Angebot „Tanzen nach Musik“ erreicht die Musikschule Kinder im Alter von zwei bis zehn Jahren. Seit drei Jahren ergänzen zwei Hip-Hop-Gruppen das Angebot. Dazu gehören zum Beispiel Jazz-Dance und Showtanz. „Die Kinder lernen, sich zu Rhythmen zu bewegen“, erläutert Julia Kollenberg das Angebot in den insgesamt vier Gruppen. Die Sport-Studentin trainiert mit den Kindern einmal wöchentlich und wird von Julia Osterhage unterstützt.

Mit der aktuellen Aufführung“ im Kulturforum (musikalische Themen waren Schnee, Weihnachtsmann und Geschenke) sammeln die Akteure Bühnenerfahrung. So hatten zum Beispiel die Jüngsten ihren ersten Auftritt, die „älteren“ Mitwirkenden waren schon im Sommer bei drei Veranstaltungen in Nienberge mit Tanzeinlagen dabei gewesen.

In den Tanzgruppen machen ausschließlich Mädchen mit. „Auch Jungen können tanzen“, macht Julia Kollenberg ein bisschen Werbung und hofft darauf, dass die Botschaft ankommt.

Szenenwechsel am Abend: Für junge Instrumentalisten im Alter von sechs bis 17 Jahren war im Kulturforum die „Bühne frei“ für ein Programm mit klassischen und modernen Stücken.

Flöte, Klavier, Violine und Violoncello kamen zum Einsatz. Einige Schülerinnen und Schüler aus den Instrumental-Klassen der Musikschule spielten zum ersten Mal auf der Bühne. Auch bei „Bühne frei“ geht es darum, vor Publikum möglichst ohne „Lampenfieber“ zu musizieren. Das machten die jungen Interpreten überzeugend.

Rosa Holmer, Lilly Marie Leßmann und Lena Broscheit bewiesen mit ihrem Auftritt, dass die Musikschule Talente erkennt und fördert. Die Flötistinnen begeisterten das Publikum mit Kompositionen von Mozart, James Hook und James Blackford. Das junge Trio tritt seit einigen Wochen unter dem Namen „Flying Flute Fingers“ auf und freut sich auf Engagements. Ende Januar nehmen die Nachwuchs-Musikerinnen in Münster am Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ teil.

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