Neujahrsempfang
Gemeinden rücken enger zusammen

Münster-Nienberge -

In Nienberge wird die Zusammenarbeit der beiden christlichen Konfessionen gelebt. „Wir sind in der Ökumene weiter auf einem guten Weg“, betonten Vertreter der katholischen Gemeinde St. Sebastian und der evangelischen Gemeinde Havixbeck-Nienberge am Sonntagabend beim gemeinsamen Neujahrsempfang im katholischen Pfarrzentrum.

Montag, 14.01.2019, 17:50 Uhr aktualisiert: 17.01.2019, 15:56 Uhr
Ökumene in Nienberge weiter voranbringen. Dafür setzen sich (v.l.) Josef Croonenbroeck, Daniel Zele, Wiebke Grenningloh, Christiane Meyer, Dr. Hanne Lampater, Reinhard Kemper, Oliver Kösters und Markus Schröder gemeinsam mit vielen Mitgliedern beider Kirchengemeinden ein.
Ökumene in Nienberge weiter voranbringen. Dafür setzen sich (v.l.) Josef Croonenbroeck, Daniel Zele, Wiebke Grenningloh, Christiane Meyer, Dr. Hanne Lampater, Reinhard Kemper, Oliver Kösters und Markus Schröder gemeinsam mit vielen Mitgliedern beider Kirchengemeinden ein. Foto: hko

So kann sich Pfarrer Dr. Oliver Kösters (Lydia-Gemeinde) durchaus vorstellen, dass es mehr ökumenische Gottesdienste in der St.- Sebastian-Kirche gibt, wenn auf dem Gelände des Lydia-Zentrums ein Komplex für betreutes Wohnen entsteht.

Die weitere Entwicklung der Ökumene und die Zukunft des Lydia-Zentrums waren Kernpunkte in den Ansprachen beim Empfang. Kösters skizzierte den aktuellen Stand des Neubauprojekts, das der Investor in naher Zukunft öffentlich vorstellen werde. Die Weichen seien seit einiger Zeit gestellt, „es wurde eine vertrauensvolle Basis mit allen Beteiligten geschaffen,“ betonte der Pfarrer.

Wie bereits mehrfach berichtet, soll das Grundstück, auf dem das Lydia-Zentrum steht, für eine Wohnbebauung genutzt werden. Das Projekt sieht betreutes Wohnen in aufgelockerter Bebauung vor. Geplant sind dabei auch Räumlichkeiten für die Kirche in einer Größenordnung von etwa 150 Quadratmetern. Für größere Gottesdienste steht dann die St.-Sebastian-Kirche zur Verfügung. „Es kommt also der Zeitpunkt, ab dem wir Eure Kirche mehr brauchen,“ wandte sich Dr. Kösters an die Mitglieder der katholischen Gemeinde.

Damit kam das Gespräch dann wieder auf die Ökumene. Die Sprecher des Gemeindeausschusses St. Sebastian, Wiebke Grenningloh und Josef Croonenbroeck, haben das Thema für den Pastoralplan aufbereitet, den die Pfarreien der Diözese Münster erarbeiten. Dieser Plan soll auch besondere Schwerpunkte der Arbeit in den Gemeinden berücksichtigen, „und dazu gehört in Nienberge die gute Zusammenarbeit der beiden christlichen Konfessionen,“ erläuterte Wiebke Grenningloh.

Die Zukunftswoche, die beim Empfang im vergangenen Jahr angekündigt und im Verlauf des Jahres durchgeführt wurde, habe das besondere Engagement für die Ökumene deutlich gemacht, hob Josef Croonenbroeck hervor.

Personelle Änderungen gibt es in beiden Gemeinden. Kösters stellte Christiane Meyer als neue Presbyterin vor, die das Nienberger Team und damit auch die „Brücke“ zwischen den Gemeindeteilen Nienberge und Havixbeck verstärkt. Vikarin Hanne Lampater hat nach ihrer Elternzeit den Dienst wieder aufgenommen. Wiebke Grenningloh und Josef Croonenbroeck stellten gemeinsam mit Pastor Daniel Zele und Diakon Reinhard Kemper den neuen St.-Sebastian-Organisten Markus Schröder vor, der auch Aufgaben eines Küsters übernimmt.

Vor dem Empfang wurde in St. Sebastian ein Taizé-Gottesdienst gefeiert, der Christen verschiedener Konfessionen verbindet – ein weiterer Beitrag zur Ökumene.

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