Laienspielschar Nienberge zeigt am 8. März neues Stück
Von Stullen und Millionären

MÜNSTER-NIENBERGE -

Noch wird geprobt. Aber darf wieder gelacht werden - auch wenn es ums Geld geht.

Samstag, 02.03.2019, 06:30 Uhr aktualisiert: 06.03.2019, 19:00 Uhr
Plakate und Flyer sind längst gedruckt und verteilt, Infos gibt es auch im Internet: Die Akteure des plattdeutschen Theaterstücks freuen sich auf die Premiere.
Plakate und Flyer sind längst gedruckt und verteilt, Infos gibt es auch im Internet: Die Akteure des plattdeutschen Theaterstücks freuen sich auf die Premiere. Foto: hko

Allmählich steigt die Spannung – auf jeden Fall bei den Darstellern. Die Zeit bis zur Premiere wird noch intensiv für Vorbereitungen genutzt. Am Freitag (8. März) heißt es „Vorhang auf“ für das plattdeutsche Theaterstück der Laienspielschar Nienberge.

Es heißt „We wett Millionär?“ („Wer wird Millionär?“). Es geht also um Geld, um ganz viel Geld sogar. Zumindest auf der Bühne im „Wirtshaus zur Post“ – und was dort genau passiert, das wird noch nicht verraten. „Die Zuschauer können sich aber auf jeden Fall darauf freuen“, sagt Reinhard Menke , der für die Regie und die Gesamtleitung verantwortlich ist. An seiner Seite hat er ein ebenso bekanntes wie erfahrenes Team. Man könne auch sagen, dass alle wieder mitmachen, freut sich der Spielleiter. Fast alle, denn im Lauf der Jahre stießen auch einige jüngere Akteure zur Gruppe.

Und wer macht schon ganz lange mit? Zum Beispiel Annemarie Wilhelmer. Seit 1972 ist sie in der Laienspielschar aktiv. Zunächst in einigen Stücken auf der Bühne, dann als Souffleuse. Spannend sei das, immer wieder eine Herausforderung, denn „das Team muss sich auf mich verlassen können“. Zu 100 Prozent – darin sind sich alle einig.

Acht Rollen

Acht Rollen sind besetzt, vier weibliche und vier männliche. 120 Minuten wird die Aufführung dauern. Über 30 Proben sind bald „abgearbeitet“, zunächst einmal wöchentlich, inzwischen treffen sich die Akteure mehrmals in der Woche.

„Frikadellen“ – so hieß das Stück, das vor einem Jahr aufgeführt wurde. In der Pause servierte Wenzel Hubeny, der Koch des Wirtshauses, damals leckere Fleischklopse. Und was wird in diesem Jahr angeboten? Da gibt es auch schon eine Idee: die „Handwerker-Stulle“. Das haben der Autor dieser Zeilen und der Koch vor ein paar Tagen an der Theke besprochen.

Maurer mit dabei

Dazu muss man aber nun doch ein bisschen zum Inhalt der Aufführung wissen. Ein Handwerker kommt in dem Stück vor, ein Maurer. Und der isst vermutlich gern mal eine Stulle. Mehr wird aber wirklich nicht verraten.

15 Aufführungen gibt vom 8. März bis zum 7. April. Einige sind bereits ausverkauft, „aber insgesamt sind für viele Termine noch Karten zu bekommen,“ sagt Berthold Schöning, der Vorsitzende des Männerchors „Cäcilia“. Der Chor hatte die Laienspielschar einst im Jahr 1902 gegründet, die Sänger haben auch in diesem Jahr eine kurze, aber stimmgewaltige Rolle.

Interessierte können sich über Aufführung, Termine und Kartenbestellung auch im Netz informieren: www.theater-nienberge.de.

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