Running Dinner in Nienberge
Schlemmen an vielen Stationen

Münster-Nienberge -

Beim „Running Dinner“ am Samstag war Überraschung das durchgehende Prinzip. „Zum elften Mal machen wir das schon“, sagte Elisabeth Dieckmann vom Arbeitskreis „Offene Gemeinde“ in St. Sebastian, die gemeinsam mit Gabi Schäfer das Koch-Event organisierte.

Sonntag, 17.03.2019, 17:10 Uhr aktualisiert: 19.03.2019, 16:36 Uhr
Die Organisatorinnen Elisabeth Dieckmann und Gabi Schäfer hatten Grund zur Freude: Die Resonanz auf die neueste Auflage des „Running Dinners“ war enorm.
Die Organisatorinnen Elisabeth Dieckmann und Gabi Schäfer hatten Grund zur Freude: Die Resonanz auf die neueste Auflage des „Running Dinners“ war enorm. Foto: sn

Jedes Gericht war ein  Geheimnis. Keiner wusste, was als Nächstes kam. Beim „Running Dinner“ am Samstag war Überraschung das durchgehende Prinzip. Auch, mit wem man die Gaumenfreuden teilen würde, war bis zuletzt unklar: „Wenn es klingelt, weiß man nie, wer vor der Tür steht. Das ist das Spannende“, meinte Dieter Zinzius, der zusammen mit seiner Ehefrau Ina Zinzius am „Running Dinner“ teilnahm.

„Zum elften Mal machen wir das schon“, sagte Elisabeth Dieckmann vom Arbeitskreis „Offene Gemeinde“ in St. Sebastian, die gemeinsam mit Gabi Schäfer das Koch-Event organisierte. „Es sind viele neue Gesichter dabei“, meinte Dieckmann erfreut. Nicht wenige junge Leute waren diesmal mit von der Partie, das schmackhafte Event hat sich inzwischen generationenübergreifend herumgesprochen.

Insgesamt gab es 15 Teams mit je zwei Personen, die sich gegenseitig zum Essen einluden. Jedes Team musste auch selbst in die Küche, entweder um eine Vorspeise, ein Hauptgericht oder aber eine Nachspeise zuzubereiten. Treffpunkt war zunächst das St.-Sebastian-Pfarrzentrum. Dort wurde von den Organisatorinnen bekanntgegeben, wer wo speisen konnte.

Zu den bekannten Gesichtern gehörte Gerd Szymanski. „Es ist immer wieder schön“, meinte er. Beim ersten Mal habe er noch mit seinem Sohn teilgenommen, jetzt mit Ehefrau Agnes Szymanski.

Die beiden freuten sich auf ihre Gäste, aber auch, bei weiteren Stationen des „Running Dinners“ selbst in die Rolle des Gastes schlüpfen zu können: „Man kann mal in andere Kochtöpfe schauen“, so Gerd Szymanski.  Seit drei Tagen wüssten die beiden definitiv, dass sie dabei sind. So könne man sich vorbereiten, meinte er. Das sei auch gut so: „Sonst wäre nur Fondue möglich.“

Das Essen selbst war entspannt. Sechs Gäste saßen jeweils an einem Tisch. Die zwei vom jeweiligen Team sowie vier Personen, die eingeladen worden waren. Neue Eindrücke bekomme man, so war von den Teilnehmern zu hören – und manchmal auch Rezepte für neue Gerichte.

Der Gesprächsstoff ging auf jeden Fall nie aus.  Man lerne immer wieder neue Leute kennen, sagte Dieter Zinzius. Denn: Jeder Gang wirbelte die Gruppen wieder bunt durcheinander. Etwa eine Stunde Zeit gab es für jede Station. Allerdings: Die Fahrzeit war mitgerechnet. „Rennen“ wollten nur einige, die meisten nur bis zum nächsten Fahrrad, das für viele am Abend einfach ein unentbehrliches Vehikel war.

Endpunkt dieses kulinarischen Spektakels war wieder das Pfarrzentrum. Dort gab es ein „Come together“, bei dem die Erfahrungen ausgetauscht werden konnten. Für alle war es ein ganz besonderes Erlebnis, und nicht nur für den Gaumen. Die neuen Gesichter könnten gerne wiederkommen, meinte Elisabeth Dieckmann. Damit war klar: Es wird auch eine zwölfte Auflage des „Running Dinners“ geben.

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