Abschluss der Theater-Saison
15 Mal volles Haus spornt an

MÜNSTER-NIENBERGE -

Finale nach 15 Auftritten, 35 Proben und ganz viel Spaß. Den hatten alle Beteiligten: die Laienschauspieler, das Organisationsteam, der Männerchor, der jeweils auf die Vorstellungen einstimmte – und natürlich das Publikum bei dem Stück „We wett Millionär“.

Donnerstag, 11.04.2019, 12:34 Uhr
Finale der Millionärs-Komödie: Die Freude über 15 gut besuchte Aufführungen ist dem Team anzusehen.
Finale der Millionärs-Komödie: Die Freude über 15 gut besuchte Aufführungen ist dem Team anzusehen. Foto: hko

Wenn Applaus eine Prämie wäre, dann müsste die Laienspielschar Nienberge eigentlich Millionär sein. Das brachte Berthold Schöning, Vorsitzender des Männerchors „Cäcilia“ Nienberge, in seinem Dank an das gesamte Team zum Ausdruck, als nach der letzten Vorstellung des plattdeutschen Theaterstücks „We wett Millionär“ der letzte Vorhang fiel. Auch dabei gab es noch einmal kräftigen Beifall im voll besetzten Saal im „Wirtshaus zur Post“.

Finale nach 15 Auftritten, 35 Proben und ganz viel Spaß. Den hatten alle Beteiligten: die Laienschauspieler, das Organisationsteam, der Männerchor, der jeweils auf die Vorstellungen einstimmte – und natürlich das Publikum.

„Geld allein macht nicht glücklich“, das war die Botschaft der Komödie, in der die Million zunächst zum Greifen nah war. Aber dann: Happy End ohne die vielen Euros, aber mit zufriedenen Menschen. Es gibt eben doch Wertvolleres als Geld. Zum Beispiel zwei junge Paare, die sich in der turbulenten Geschichte kennenlernen und den weiteren Weg gemeinsam gehen wollen.

„Jung“ ist ein Stichwort, das Regisseur und Gesamtleiter Reinhard Menke und Männerchor-Chef Bertold Schöning im Gespräch mit unserer Zeitung gern aufgreifen. Das Stück habe „die Idealbesetzung von Jung und Alt,“ die jungen Darsteller (Temba Große Brinkhaus, Christopher Neuhaus, Lea Menke und Katharina Seidel ) hätten dazu beigetragen, dass auch mehr junge Besucher in die Vorstellungen gekommen seien. Dazu gehörte auch die Werbung im Freundes- und Bekanntenkreis.

Für eine Rolle im Stück „geworben“ wurde Katharina Seidel von ihrer Freundin Lea Menke. Die beiden teilten sich die Rolle der Reporterin Christina Lenz. Im September, als die Proben begannen, habe Katharina noch nicht gewusst, dass sie Plattdeutsch lernen musste, erinnert sich Reinhard Menke, „das hat aber gut geklappt.“ Auch die Besucher hatten damit kein Problem. Die Handlung war auch ohne differenzierte Kenntnis der plattdeutschen Sprache verständlich. Manchmal half auch der Sitznachbar weiter.

Reinhard Menke lobt besonders die Harmonie im Team: „Die Lust am Theaterspielen treibt uns immer wieder an.“ Also gibt es auch im nächsten Jahr eine Komödie? Klare Antwort: „Ja.“ Mehr wird nicht verraten. Geht auch gar nicht, denn es muss ja zunächst wieder ein geeignetes Stück gefunden werden. Die Suche wird bald beginnen.

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