Versammlung der Musikschule Nienberge
Musizieren für alle Generationen

Münster-Nienberge -

Musizieren ist in jedem Alter möglich. Das will die Musikschule Nienberge in diesem Jahr besonders deutlich hervorheben.

Sonntag, 12.05.2019, 16:58 Uhr aktualisiert: 13.05.2019, 18:44 Uhr
Bestätigung für ein erfolgreiches Team (v.l.): Mechthild Nottberg, Anneliese Janning, Mechtild Kost, Jost Püttmann, Julia Pieper und Witold Grohs.
Bestätigung für ein erfolgreiches Team (v.l.): Mechthild Nottberg, Anneliese Janning, Mechtild Kost, Jost Püttmann, Julia Pieper und Witold Grohs. Foto: hko

Für die junge Generation wird das Angebot in der Musikklasse an der Grundschule erweitert, älteren Interessierten soll eine Möglichkeit geboten werden, ein Instrument zu lernen oder vorhandene Kenntnisse neu zu beleben.

„Das ist zunächst nur eine Idee,“ sagte der Leiter der Musikschule, Witold Grohs , auf der Mitgliederversammlung der Schule im Kulturforum. „Aber wir wollen das Thema bald diskutieren, zum Beispiel mit dem Arbeitskreis ‚Älter werden in Nienberge‘.“ Auch gemeinsames Musizieren von Jung und Alt könne durchaus möglich gemacht werden. Enkelkinder und Großeltern, oder sogar drei Generationen, dafür gebe es bestimmt schon Beispiele.

Zunächst noch einmal zu den Jüngeren: Die Musikklasse ist eine bewährte Kooperation zwischen Musikschule und Grundschule, die gemeinsames Musizieren erlebbar macht. Als elementare Musikklasse im ersten Schuljahr und als instrumentale Musikklasse im zweiten Schuljahr. Angeboten werden zur Zeit Bongo und Blockflöte, als weiteres Instrument kann bald die Ukulele gewählt werden. Es handelt sich um freiwilligen Unterricht zusätzlich zum Schulunterricht. Witold Grohs: „Wir freuen uns, wenn die Jungen und Mädchen später auch an anderen Angeboten der Musikschule teilnehmen.“

Die Arbeit der Musikschule im vergangenen Jahr skizzierte der Vorsitzende, Jost Püttmann , anhand einiger Daten: Fünf Chanson-Arbeitsgemeinschaften, neun ausverkaufte Vorstellungen des Musicals Ali Baba, Konzerte in Nienberge und Münster, sechs Rüschhaus-Konzerte. „Das ist ein kleiner Teil der erfolgreichen Arbeit, die nur durch das Engagement aller Beteiligten möglich ist,“ betonte Püttmann.

Er dankte dabei besonders seinem Vorstand, dem Schulleiter und der Geschäftsführerin Anneliese Janning.

Der Ausblick auf die nächsten Monate (und Rückblick auf Veranstaltungen von Januar bis April) zeigt die Fortsetzung des beachtlichen Einsatzes: Anneliese Janning nannte zum Beispiel fünf Konzerte, zwei Workshops, den „Tag der offenen Tür“ mit dem Konzert „Karneval der Tiere“, vier Konzerte „Bühne frei“, zwei Konzerte des Chors Cordial und sieben Rüschhaus-Konzerte. Außerdem sollen die Kooperationen mit Schulen weiter ausgebaut werden.

Die Bedeutung der Musikschule Nienberge machte die Geschäftsführerin auch an den „Basiszahlen“ deutlich: 680 Mitglieder, 1200 Schülerinnen und Schüler im Alter von vier bis 80 Jahren, 32 Lehrkräfte, neun Standorte in Nienberge und im Stadtgebiet. Die Musikschule Nienberge bewegt ein Finanzvolumen von jährlich knapp 667 000 Euro. Der größte Teil der Ausgaben sind Personalkosten für den Unterricht. Es gebe höhere Zuschüsse der Stadt Münster, die auch eine höhere Vergütung für die Lehrkräfte ermöglicht habe, erläuterte Jost Püttmann. Trotzdem sei eine moderate Anhebung der Unterrichtsgebühren notwendig

Bei der Vorstandswahl wurde das Team bestätigt: Jost Püttmann als Vorsitzender, Professor Friso Wielenga (der an der Versammlung nicht teilnehmen konnte) als Stellvertreter, Mechthild Nottberg, Julia Pieper und Mechtild Kost als weitere Vorstandsmitglieder.

Erneut als Kassenprüferinnen gewählt wurden auch Neza Peric und Bita Leßmann.

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