Musikschule Nienberge
Musikschüler auf großer Bühne

Münster-Nienberge -

Mit einem bunten Programm begeisterten etliche Nachwuchsmusiker im Nienberger Kulturforum ihr Publikum. Dort fand das Abschlusskonzert der Musikschul-Vorspielwoche statt.

Sonntag, 19.05.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 20.05.2019, 16:58 Uhr
Stolz stellten sich die jungen Teilnehmer des Abschlusskonzerts der Nienberger Musikschule zu einem Foto zusammen. Beim Konzert im Kulturforum gaben sie am Sonntag Einblick in ihr musikalisches Können.
Stolz stellten sich die jungen Teilnehmer des Abschlusskonzerts der Nienberger Musikschule zu einem Foto zusammen. Beim Konzert im Kulturforum gaben sie am Sonntag Einblick in ihr musikalisches Können. Foto: sn

Manche fiebern ihr schon das ganze Jahr entgegen, andere lassen es spontan angehen. In der Musikschule Nienberge stand wieder eine Vorspielwoche an, die am Sonntag mit einem großen Konzert vor Publikum ihren glänzenden Abschluss fand. Für viele der Musikschüler eine Bewährungsprobe, die sie mit Übung, Fleiß und Können bravourös bestanden.

Manche lesen von ihr, manche hören von ihr, viele sprechen von ihr: Aber was ist so eine Vorspielwoche überhaupt? „Das machen wir schon seit 40 Jahren“, erklärte Anneliese Janning , Geschäftführerin der Musikschule Nienberge: „Wir müssen gucken, wie der Leistungsstand der Schüler ist und ob sie Fortschritte machen.“ Dieses Mal waren die Blasinstrumente und Schlagzeuge an der Reihe, wie immer zu dieser Jahreszeit.

„Die Schüler haben von Montag bis Freitag den Lehrern vorgespielt“, sagte Fachleiter Thomas Stählker . Eine Jury von insgesamt acht Musiklehrern wählte dann einzelne Beiträge aus. „Daraus stellen wir ein Programm zusammen“, so Stählker. Nicht alle könnten beim Abschlusskonzert auftreten. Aber: Insgesamt 18 Beiträge waren es dann schließlich, die den Sonntagvormittag musikalisch werden ließen.

Das Konzert sei nicht nur ein Ziel für die Schüler, erläuterte Musiker Ulrich Petermann, sondern auch für die Lehrer. Immerhin: Sie begleiteten ihre Schützlinge bei einigen Beiträgen, sie gaben aber auch letzte Tipps. Mit Spannung erwarteten dann alle, darunter auch die Eltern im Publikum, das Ergebnis der Probenarbeit.

Eine unglaubliche Bandbreite war da zu hören. Ein Blues am Anfang, es ging über Mozarts „Vogelfänger“ über Bachs „Menuett“ bis hin zu „Yesterday“ von den Beatles. Für viel Freude sorgte auch Mancinis legendäre Filmmusik „Pink Panther“, beim Abschlusskonzert dargebracht von Aaron Lorenz an der Trompete. Am Schlagzeug konnten Henrik Grümme und Mattis Pajewski beim „Gemini Duett“ überzeugen, aber auch Jana Rölver bei einem Trommelsolo.

Einige kleinere Ensembles gab es wie etwa das von Rosa Holmer, Lena Broscheit und Lillie-Marie Leßmann, die an der Flöte überzeugten. Jüngster Teilnehmer war Jonah Ringel an den Drums. Der Achtjährige spielt seit eineinhalb Jahren und trat mit seiner Schwester Anna Ringel auf, die mit ihrer Violine gekommen war. Zusammen präsentierten die beiden „Sous le ciel de Paris“ von Hubert Giraud.

Applaus gab es für die Jüngsten, aber auch für alle, die an diesem Tag auftraten und so wichtige Bühnenerfahrung machen konnten.

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