Konzert in St. Sebastian
Berührende Momente

Münster-Nienberge -

Geistliche Musik im Sommer, das ist eine ganz besondere Faszination. Während draußen Temperaturen über 30 Grad herrschten, gab es in der kühlen St.-Sebastian-Kirche ergreifenden Gesang zu hören. Das „Stabat Mater“ des neapolitanischen Komponisten Giovanni Battista Pergolesi handelt von den seelischen Schmerzen der Mutter Jesu angesichts der Kreuzigung.

Dienstag, 04.06.2019, 17:40 Uhr aktualisiert: 06.06.2019, 18:22 Uhr
Der Frauenchor der Gesangsklasse Ludger Breimann zelebrierte das „Stabat Mater“.
Der Frauenchor der Gesangsklasse Ludger Breimann zelebrierte das „Stabat Mater“. Foto: sn

Der Frauenchor der Gesangsklasse Ludger Breimann sorgte von Beginn an für berührende musikalische Momente. Den Anfang machte aber Martin Kopp , der Organist und Kantor der St.-Ludger-Gemeinde Selm. Er spielte an der Orgel die „Aria detta La Frescobalda“ von Girolamo Frescobaldi.

Dann setzte der Chor ein: „Stabat mater dolorosa, luxta crucem lacrimosa“, hieß es im lateinischen Gebetreim: „Es stand die Mutter mit Schmerzen weinend beim Kreuz.“

Das „Stabat Mater“ entstand im Jahr 1736 als Auftragsarbeit für die adelige „Bruderschaft von der Schmerzensreichen Mutter“. Es gilt als das am weitesten verbreitete musikalische Werk im 18. Jahrhundert. In Nienberge bereicherten Solistinnen-Beiträge den Gesang des Frauenchors. Die Gesangsklasse von Ludger Breimann führt in regelmäßigen Abständen öffentliche Konzerte auf; ihre Spezialität sind geistliche Gesänge, wie in Nienberge einmal mehr eindrücklich zu hören war.

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