Heimatverein Nienberge
Osterhoffstraße soll ins Heimatblatt

Münster-Nienberge -

Das traditionelle Sommerfest der Nienberger Heimatfreunde ging auf dem Hof Rölver über die Bühne. Dabei wurden bereits Pläne für die nächste Publikation geschmiedet.

Sonntag, 18.08.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 19.08.2019, 17:50 Uhr
Die Anwohner der Osterhoffstraße waren am Samstag zu Gast beim traditionellen Sommerfest des Nienberger Heimatvereins. Die Straße wird im nächsten Heimatblatt zum Thema Brauchtum besonders „zu Wort“ kommen.
Die Anwohner der Osterhoffstraße waren am Samstag zu Gast beim traditionellen Sommerfest des Nienberger Heimatvereins. Die Straße wird im nächsten Heimatblatt zum Thema Brauchtum besonders „zu Wort“ kommen. Foto: hko

Wer Reinhold Klumpe kennt, der weiß, dass der Vorsitzende des Heimatvereins Nienberge vor Ideen sprudelt. So kündigte er beim Sommerfest des Vereins am Samstag auf dem Hof Rölver bereits die nächste Aktion an, nachdem das Duo Reinhold Klumpe /  Werner Döring erst vor wenigen Tagen das neue Heimatblatt „Das Dorf Nienberge“ vorgestellt hatte (die WN berichteten). Im nächsten Band soll es ein besonderes Kapitel geben: Nachbarschaftliches Brauchtum, dargestellt am Beispiel der Osterhoffstraße.

Das hat einen Grund: Anwohner der Osterhoffstraße, die in der aktuellen Ausgabe zu Wort kommen, haben bereits vor 25 Jahren eine Straßenchronik erstellt, in der sie die Baugeschichte ihrer Häuser darstellen und auch ihre Lebensgeschichten erzählen. Es handelt sich dabei um die einzige Straßenchronik, die es in Nienberge gibt. Das erfuhren Reinhold Klumpe und Werner Döring bei ihren Recherchen zum neuen Heimatblatt. Der Vorsitzende des Heimatvereins hatte dann die spontane Idee „Daraus lässt sich ein besonderes Thema für die nächste Ausgabe machen.“

Die beiden Autoren sind dabei auf die Unterstützung der Anwohner angewiesen. Und da kam dann gleich die nächste Idee: Die Bewohner der Osterhoffstraße wurden spontan zum Sommerfest eingeladen und nahmen auch gerne teil. Die Mitwirkung am Thema „Nachbarschaftliches Brauchtum“ sehen sie als Ehrensache. „Wir sind eine starke Gemeinschaft,“ betont Bernd Dillmann, der zu dieser Gemeinschaft gehört. So werden zum Beispiel Straßenfeste gefeiert, auch zu Geburtstagen und bei vielen anderen Gelegenheiten treffen sich die Anwohner.

Eine starke Gemeinschaft, die sich auch durch kontinuierliches Wachstum auszeichnet, ist auch der Heimatverein, zu dem aktuell 200 Mitglieder gehören. 1958 wurde der Verein von 15 Mitgliedern gegründet, die sich zum Ziel setzten, Interesse an der Heimat zu wecken und zu erhalten. Das ist der Kern der Aktivitäten geblieben. Und dazu gehört auch die Geselligkeit wie das jährliche Sommerfest auf dem Hof des langjährigen Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden Josef Rölver, an dem etwa 70 Mitglieder und Gäste teilnahmen.

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