Ein Jahr „After-Work-Treff“ in Häger
„Marktlücke“ erfolgreich gefüllt

MÜNSTER-NIENBERGE -

Es ist schwierig, neue Leute zu treffen, wenn es am Ort keine Kneipe mehr gibt. In Häger wusste man sich zu helfen.

Freitag, 23.08.2019, 05:30 Uhr aktualisiert: 23.08.2019, 19:06 Uhr
Der „After-Work-Treff“ in Häger kommt bestens an. Die Organisatoren bedanken sich für ein erfolgreiches erstes Jahr.
Der „After-Work-Treff“ in Häger kommt bestens an. Die Organisatoren bedanken sich für ein erfolgreiches erstes Jahr. Foto: sn

Die Mitglieder des Vereins „Gemeinschaftsraum Häger“ sagen „Danke“. Sie waren es, die die Idee zum „After-Work-Treff“ hatten, der nun sein „Einjähriges“ feiern konnte.

Das vergangene Jahr hat gezeigt: Das Konzept des einmal im Monat stattfindenden Treffs ging auf. Die Veranstaltung füllte offenbar eine „Marktlücke“ im Ort. Auch am Mittwoch kamen wieder viele Hägeraner zusammen, um sich zwanglos zu unterhalten und nette Menschen kennenzulernen.

„Hier trifft man Nienberger Altbürger, solche, die neu hinzugezogen sind und Leute, die man noch nicht gesehen hat“, meinte Andreas Dworog , der regelmäßig hier vorbeischaut. Der „After-Work-Treff“ sei gerade für Häger wichtig, da es dort keine Gaststätte mehr gebe. Es seien jedes Mal mindestens 40 Teilnehmer da, meistens sogar 50.

Treffen der Generationen

Und vor allem, deshalb heißt es auch „After-Work-Treff“, sind diejenigen angesprochen, die im Arbeitsleben stehen. Auch ganz Junge und ganz Alte kämen regelmäßig. Es sei daher auch ein Treffen der Generationen. Der Erlös des Treffs wird für die Miete des Gemeinschaftsraumes verwendet, damit er auch in Zukunft genutzt werden kann. Jugendgruppen brauchen ihn, die hiesige Schachgruppe trifft sich dort, und auch die benachbarte Kita nutzt den Raum – ebenso wie die St.-Aloysius-Schützenbruderschaft.

Die Organisatoren hatten vor einem Jahr auf eine große Resonanz des Treffs gehofft, nun sind sie angesichts des stetigen Zuspruchs überwältigt. Während im Sommer die Veranstaltungen draußen vor dem Gemeinschaftsraum stattfinden, zieht es die Teilnehmer im Winter in die warmen vier Wände.

Klatsch und Tratsch

Jedes Mal ist etwas anderes los. Klatsch und Tratsch seien wichtig, heißt es bei Treff-Teilnehmern, aber auch die gegenseitige alltägliche Hilfe. Viele Berufe kommen hier zusammen, da weiß immer einer Rat. Manchmal gibt es auch etwas ganz Besonderes. Das gemeinsame, spontane Weihnachtssingen etwa, das hat den Hägeranern gefallen.

Oder die Aktion zum „Einjährigen“ am Mittwoch. Jeder konnte sich einen ganz eigenen, individuellen Burger zusammenstellen. Die Schlange am Grill zeigte, dass dieses Angebot starke Nachfrage fand.

Jeder ist willkommen

Der „After-Work-Treff“ geht weiter. Es findet an jedem dritten Mittwoch im Monat von 19 bis 22 Uhr im oder am Gemeinschaftsraum (Plantstaken 53) statt. Jeder ist willkommen, eine Spende für den Verzehr ist gerne gesehen.

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