Amtseinführung von Pfarrer Sühling
Erster Gottesdienst in Überwasser

Münster-West -

Seinen ersten Gottesdienst in Liebfrauen-Überwasser feierte Pfarrer Andrè Sühling. Die Großgemeinde hieß ihren neuen Pfarrer willkommen.

Sonntag, 19.01.2020, 19:00 Uhr
André Sühling feiert am Sonntag seinen ersten Gottesdienst als Pfarrer der Gemeinde Liebfrauen-Überwasser. In der Überwasser-Kirche war bei seiner Amtseinführung kein Platz frei.
André Sühling feiert am Sonntag seinen ersten Gottesdienst als Pfarrer der Gemeinde Liebfrauen-Überwasser. In der Überwasser-Kirche war bei seiner Amtseinführung kein Platz frei. Foto: Claus Röttig

Er ist groß: Pfarrer Andre Sühling entspricht mit seinen über zwei Metern nicht dem gängigen Maß. Kein Wunder also, dass bei der Einführung in die Gemeinde Liebfrauen-Überwasser so manch staunende Blick nach dem Gottesdienst auf dem Pfarrer ruhte.

Auch die Amtseinführung für Sühling fiel groß aus: Dafür sprachen schon allein die rund 100 Messdiener, die den Pfarrer und andere geistliche Würdenträger in die Liebfrauenkirche begleiteten. „Der Prozess einer Neubesetzung bietet immer wieder Herausforderungen, aber auch die Möglichkeit, seine Wünsche zu äußern“, betonte Yanti Stroetmann, stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes. Man wisse zwar, dass nicht immer alle Wünsche in Erfüllung gingen, aber die Gemeinde sei schon nach dem ersten Kontakt zu Sühling sehr zuversichtlich.

Stadtdechant Jörg Hagemann richtete bereits in der Kirche einige Worte an Sühling: „Eine Pfarrei geht nur, wenn viele mitmachen.“ Die Gemeinde mit ihren vielen Teilen sei sehr aktiv. Hagemann erinnerte auch an die Aufgaben eines Pfarrers: „Er ist der Hirte: Er treibt aber nicht die Lämmer vor sich her, sondern muss schauen, dass jeder in einer Gemeinde an der für ihn richtigen Stelle ist.“

Pfarrer Sühling freut sich auf seine neue Aufgabe: „Es ist einfach sehr schön, hier zu sein.“ Er habe schon viele bekannte Gesichter entdeckt, teils aus seiner bisherigen Gemeinde St. Franziskus, teils aus den neuen Stadtteilen. Die Stadtteile waren zahlreich vertreten: Kaum war noch ein Platz neben den Fahnenabordnungen zu bekommen. Nicht nur Schützen und Pfadfinder, sondern etwa auch der Reiterverein Nienberge und die Löschzüge der freiwilligen Feuerwehren begrüßten den Pfarrer.

Nach dem Gottesdienst begann der offizielle Empfang in der Aula der Katholischen Studierenden-Hochschul-Gemeinde (KSHG): Dort gab es für Sühling kaum ein Durchkommen, jeder wollte ihn willkommen heißen. Die Moderatoren, Yanti Stroetmann und Jürgen Tausgraf vom Pfarreirat-Vorstand, erklärten, dass es dazu noch reichlich Gelegenheit geben werde: „Wir wollen den offiziellen Teil nicht zu lang machen, um noch genug Zeit für die Begegnung zu haben.“ Einige der Gremien stellten sich vor. „Wir hoffen natürlich, dass er sich gut einlebt – aber auch, dass sich nicht nur in der Stadt, sondern auch in Gievenbeck und Nienberge einbringt“, hieß es.

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