Versammlung des Heimatvereins
Das Heimatblatt ist in Nienberge heiß begehrt

Münster-Nienberge -

So viele Exemplare wie noch nie gibt es vom aktuellen Heimatblatt Nienberge. Diese vom Heimatverein Nienberge Publikation ist in einer Auflage von 500 erschienen. Über die Hintergründe klärte der Vorstand während der jüngsten Mitgliederversammlung auf.

Freitag, 24.01.2020, 17:50 Uhr aktualisiert: 27.01.2020, 18:04 Uhr
Der Vorstand zog eine positive Bilanz des vergangenen Vereinsjahres (v.l.): Gerd Grahlmann (Kassierer), Reinhold Klumpe (Vorsitzender), Gisela Vogelsang (dritte Vorsitzende und kommissarische Schriftführerin) und Norbert Bexten (zweiter Vorsitzender).
Der Vorstand zog eine positive Bilanz des vergangenen Vereinsjahres (v.l.): Gerd Grahlmann (Kassierer), Reinhold Klumpe (Vorsitzender), Gisela Vogelsang (dritte Vorsitzende und kommissarische Schriftführerin) und Norbert Bexten (zweiter Vorsitzender).

Von Haus zu Haus gehen und der Geschichte von Nienberge nachspüren: Das taten Reinhold Klumpe , der Vorsitzende des Heimatvereins Nienberge, und Werner Döring . Sie bekamen bereitwillig von den Anwohnern Auskunft und historische Fotos. Viele Zeitzeugen schilderten ihre Erinnerungen. Das Ganze floss in das Heimatblatt-Sonderheft „Das Dorf Nienberge“ ein. Und für das wurde ordentlich die Druckerpresse angeworfen.

500 Exemplare orderte der Heimatverein, so viele wie bisher für keine andere Publikation. Das Ganze geschah aus der Erfahrung heraus, dass das Heft über Schonebeck große Resonanz gefunden hatte: „Das ist enorm gegangen“, sagte Reinhold Klumpe nun auf der Mitgliederversammlung des Heimatvereins im St.-Sebastian-Pfarrzentrum.

Der Gedanke, jetzt das halbe Tausend vollzumachen, geschah aus der Einsicht, am liebsten nicht nachdrucken zu müssen. Das sei nämlich teuer, so der Vorsitzende. Und: Die Exemplare müssten nicht alle sofort veräußert, sondern könnten auch später noch verkauft werden: „Sie bleiben uns.“

Klumpe ist zufrieden mit der Resonanz: „Ich freue mich, dass das Buch so gut angenommen wird.“ Als nächstes soll „Häger“ bearbeitet werden. Eine Aufgabe, die insgesamt wohl zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen würde, wie Klumpe schätzte: „Wie schon in Schonebeck und der Dorfbauerschaft sollen alle Höfe und später auch alle Häuser von Häger einzeln vorgestellt werden“, erläuterte der Vorsitzende.

Übrigens: Auch der Maigang in diesem Jahr soll nach Häger gehen, nämlich am 30. April zum Hof Oskamp (Treffpunkt: St.-Sebastian-Kirche um 17 Uhr). Der Halbtagesausflug am 18. Juni (14 Uhr) wird die Heimatfreunde ebenfalls ins Hägertal führen, das genaue Ziel wird noch bekanntgegeben.

Wahlen standen am Donnerstag nicht an. Aber Gerd Grahlmann gab einen Kassenbericht ab, der durchweg positiv war. Eine Entlastung des Kassierers und des Vorstands war so Formsache.

Eine weitere Einnahmequelle schlugen die Mitglieder vor. Wie bei einigen Schützenvereinen schon üblich, solle es in den Publikationen des Heimatvereins in Zukunft auch Werbung heimischer Geschäftsleute geben. Damit war natürlich vor allem das Heimatblatt gemeint. Grahlmann befürwortete die Idee, sofern sich Leute fänden, die die Akquise übernähmen. Jetzt soll dieser Vorschlag näher im Vorstand des Heimatvereins besprochen werden.

Der nächste Termin ist an Aschermittwoch (26. Februar) das Fischessen im „Haus Hüerländer“ am Twerenfeldweg. Mitglieder können sich gegen Vorkasse unter der 0 25 33 /21 47 anmelden.

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