Versammlung des Musikzugs
Großes Rudelsingen ist in der Planung

Münster-Nienberge -

Ein Groß-Event hat der Musikzug Nienberge auf dem Programm: Man will zum großen „Rudelsingen“ einladen. Alle Nienberger Vereine und Interessierte sollen mitmachen.

Montag, 27.01.2020, 18:04 Uhr aktualisiert: 28.01.2020, 17:20 Uhr
Mit frischen Ideen geht es in ein neues Vereinsjahr (v.l.): Julia Peters, Mona Jonnek (beide Festausschuss), Ehrenmitglied Karl-Heinz Suttrup, Wolfgang Hooghoff, (Vorsitzender), Tim van Bevern (Geschäftsführer), Thomas Perk (Kassierer) und Friedhelm Berger (Vorsitzender).
Mit frischen Ideen geht es in ein neues Vereinsjahr (v.l.): Julia Peters, Mona Jonnek (beide Festausschuss), Ehrenmitglied Karl-Heinz Suttrup, Wolfgang Hooghoff, (Vorsitzender), Tim van Bevern (Geschäftsführer), Thomas Perk (Kassierer) und Friedhelm Berger (Vorsitzender). Foto: sn

Als die Sprakeler St.-Martinus-Bruderschaft im Dezember ihr erstes „Rudelsingen“ organisierte, waren viele Nienberger mit von der Partie. „Das ist so etwas von gelaufen“, meinte Friedhelm Berger , der Vorsitzende des Musikzugs Nienberge, auf dessen Generalversammlung. Da lag die Idee nahe, so etwas auch selbst einmal zu organisieren. Ein Mitstreiter war schnell gefunden: Karl-Heinz Suttrup, der Vorsitzende von „Frohsinn Schonebeck“ und Ehrenmitglied des Musikzugs.

Das sogenannte „Weihnachtssingen“ in Sprakel mit Beteiligung der Schonebecker sei aus einer „Bierlaune“ heraus geschehen, erinnerte sich Suttrup: „Und es sind nicht die schlechtesten Ideen, die aus einer Bierlaune entstehen.“ Gut sei auch angekommen, dass die Liedtexte auf einer Videoleinwand zu sehen waren, so dass jeder mitmachen konnte.

Glühwein, Bratwürste und eine ansprechende Lichtdekoration sorgten für eine heimelige Atmosphäre. Die Idee, das Ganze auch in Nienberge zu versuchen, kam bei der Generalversammlung bestens an. Und so plant der Vorstand also auch ein solches Event in Nienberge zu starten, natürlich in der Weihnachtszeit. „Alle Nienberger Vereine sind dazu eingeladen“, meinte Friedhelm Berger. Ein genauer Termin wird noch festgelegt.

Es ändert sich etwas bei der musikalischen Leitung des Vereins. Dirk Brünenborg übergibt diese gleich an zwei Personen, nämlich an Simon Meads und Marcus Budde. Geprobt wird zukünftig nicht montags, sondern freitags. Der Ort bleibt derselbe, nämlich die Grundschule.

Die Jugend des Musikzugs machte den Vorschlag einer Internet-Präsenz bei dem sozialen Netzwerk „Instagram“. Facebook sei nämlich aus der Mode gekommen, mit Instagram könne man neue Jugendliche für den Musikzug gewinnen: „Das ist das neue Facebook.“ Den Aufbau einer solchen Präsenz übernehmen Julia Peters und Mona Jonnek vom Festausschuss.

Eine wichtige Personalie: Die Mitglieder bestätigten einstimmig den Vorsitzenden Friedhelm Berger im Amt. „Ich mache das schon seit 20 Jahren“, sagte Berger, das sei ein „kleines Jubiläum“. Nun ist er für vier weitere Jahre gewählt. Kassierer Thomas Perk gab einen positiven Kassenbericht ab, und Geschäftsführer Tim van Bevern lobte: „Das Oktoberfest ist gut gelaufen und ein Highlight des Musikzuges.“ 2021 soll die nächste Auflage des Events steigen.

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