CDU zum Radweg am Rüschhausweg an der Autobahnbrücke
Neue Chance durch Veloroute

Münster-Nienberge -

Die CDU Nienberge will beim Thema Radweg am Rüschhausweg kräftig in die Pedale treten. „Es ist unser Ziel, die Brücke am Rüschhausweg in das Veloroutennetz zu integrieren“, sagt Meik Bruns.

Dienstag, 17.03.2020, 18:40 Uhr aktualisiert: 18.03.2020, 18:12 Uhr
Hoffentlich bald „Daumen rauf“: Meik Bruns tritt für Pläne, die Brücke am Rüschhausweg in das Veloroutennetz zu integrieren, kräftig in die Pedale.
Hoffentlich bald „Daumen rauf“: Meik Bruns tritt für Pläne, die Brücke am Rüschhausweg in das Veloroutennetz zu integrieren, kräftig in die Pedale. Foto: hko

Die CDU Nienberge will beim Thema Radweg am Rüschhausweg kräftig in die Pedale treten. „Es ist unser Ziel, die Brücke am Rüschhausweg in das Veloroutennetz zu integrieren“, sagt Meik Bruns . Der Vorsitzende der CDU-Ortsunion sieht durch das Konzept der sogenannten „stadtregionalen Velorouten“ (besondere Fahrradwege) eine Möglichkeit, ein Problem endlich zu lösen. „Wir haben eine neue Chance.“

Das Problem: Auf dem Rüschhausweg zwischen Nienberge und Gievenbeck ist es auf der Brücke über die Autobahn für Radfahrer besonders eng. „Es besteht ein erhebliches Sicherheitsrisiko für alle Radfahrer, besonders für Kinder und ältere Verkehrsteilnehmer“, betont Bruns. Auch Fußgänger werden eingeengt, wenn Radfahrer – um sich etwas sicherer zu fühlen – den schmalen Fußwegstreifen über die Brücke benutzen, was sie eigentlich nicht dürfen.

Insgesamt eine Situation, die immer wieder kritisiert wird – besonders heftig bei der Abschlussveranstaltung zum Stadtteilentwicklungskonzept Nienberge und Häger am 4. März.

So äußerte zum Beispiel der Leiter der Grundschule Nienberge, Michael Kaulingfrecks, unter zustimmendem Beifall seinen Unmut darüber, dass Politik und Verwaltung „seit Jahren“ nicht in der Lage seien, eine Lösung weder anzubieten noch umzusetzen. „Warum passiert nichts?“ Diese Frage bewegt nicht nur die Teilnehmer der Stadtteil-Veranstaltung.

Ratsherr Walter von Göwels, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion, hat jetzt die (neue) Initiative eingeleitet. „Wenn die Brücke zur Veloroute zwischen Münster und dem Münsterland gehört, gibt es neue Möglichkeiten, das Problem zu lösen“, so zitiert ihn die Nienberger CDU.

Und wie könnte eine Lösung aussehen? Es soll geprüft werden, ob eine Sanierung der Brücke und damit eine Verbreiterung möglich ist. Das ist zunächst der Auftrag an die Stadt.

Und was ist mit den Velorouten, also den Radschnellwegen? Die gelten als kommunale Entwicklungsziele, so heißt es in einer öffentlichen Beschlussvorlage an den Rat der Stadt Münster aus dem Jahr 2016. Auf der Homepage der Stadt ist zu lesen, dass stadtregionale Velorouten von der Promenade in Münster in die Außenstadtteile und weiter in die Umlandgemeinden entwickelt werden. Die Nummer eins: Von der Promenade bis nach Handorf und weiter nach Telgte. Zu den Plänen gehört auch die Route vom Neutor über den Rüschhausweg nach Havixbeck. Termine werden nicht genannt. Die CDU bleibt optimistisch.

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