BVG-Urteil
Nienberger verägert: „Offensichtlich Bürger zweiter Klasse“

Münster-Nienberge -

Die Enttäuschung ist groß: Nienberger, die sich für Schallschutz entlang der Autobahn an ihrem Ort stark machen, werden beim A 1-Ausbau auf Flüsterasphalt verzichten müssen. „Sparen auf Kosten der Gesundheit“ sei angesagt, ärgert sich Mitstreiter Michael Övermann. Von Thomas Schubert
Mittwoch, 20.05.2020, 07:15 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 20.05.2020, 07:15 Uhr
Wird die Autobahn 1 am Rande Nienberges demnächst sechsspurig ausgebaut, dann soll dort zum Schutze der Bürger kein Flüsterasphalt auf die Fahrbahn kommen. Das Bundesverwaltungsgericht hat der Forderung eine Absage erteilt.
Wird die Autobahn 1 am Rande Nienberges demnächst sechsspurig ausgebaut, dann soll dort zum Schutze der Bürger kein Flüsterasphalt auf die Fahrbahn kommen. Das Bundesverwaltungsgericht hat der Forderung eine Absage erteilt.
Aus der Sicht von Dr. Michael Övermann gibt es nach dem abschlägigen Urteilsspruch der Leipziger Richter keinen Zweifel: „Verloren hat hier nicht der Kläger, sondern das Wohl der Gesundheit vieler münsterischer Bürger.“ Der Mediziner zählte in der vergangenen Woche zu den Münsteranern, die zur Verhandlung des Bundesverwaltungsgerichts (BVG) gefahren waren.
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