CDU greift Vorschlag von zahlreichen Jugendlichen auf
„Dirtpark“ für ein größeres Freizeitangebot

Münster-Nienberge -

Mit dem Wunsch nach einem „Dirtpark“ haben sich Jugendliche nun an die Nienbergee Ortsunion gewandt. Und die wiederum stellt jetzt einen Prüfantrag bezüglich der Machbarkeit.

Dienstag, 09.06.2020, 17:02 Uhr
Meik Bruns (v.l.), Ingeborg Hißmann, Ideengeber Lorenz Meyer und Dennis Westhues setzen sich für einen Dirtpark in Nienberge ein.
Meik Bruns (v.l.), Ingeborg Hißmann, Ideengeber Lorenz Meyer und Dennis Westhues setzen sich für einen Dirtpark in Nienberge ein. Foto: CDU

Für einen „Dirtpark“ in Nienberge macht sich jetzt die örtliche Ortsunion stark. Unter dem Begriff „Dirtpark“ versteht man ein Sportgelände, welches von Mountainbikern und BMX-Fahrern genutzt wird, um mit ihren Rädern auf meist ebenen Flächen mit Rampen, Hügeln und Hindernissen Tricks auszuüben.

Bei der Sportausübung im Freien wird laut einer Mitteilung der CDU Nienberge die Körperbeherrschung und der Gleichgewichtssinn gefördert: „Ein geeignetes Gelände, wo sie ihr Hobby ausüben können, wünschen sich Jugendliche aus Nienberge vor Ort.“ Zur Zeit, so berichteten sie den Christdemokraten, nehmen sie weite Anfahrten in Kauf, um ihrem Hobby nachzugehen.

Die CDU unterstützt das Anliegen mit einem BV-Antrag an die Verwaltung, nach einem geeigneten Grundstück im Zentrum oder Häger, unter Berücksichtigung des Lärmschutzaspektes zu suchen. In die Entwicklung sollen der Jugendrat und die Ideengeber eingebunden werden.

„Die Anzahl der Jugendlichen, die diesen Freizeitsport betreiben, wird immer größer“, so CDU-Bezirksvertreterin Ingeborg Hißmann. „Wir sind überzeugt, dass durch die in naher Zukunft anstehende Umsetzung der Neubaugebiete die Zahl der Kinder und Jugendlichen diesbezüglich noch ansteigen wird. Ein toller Nebeneffekt ist auch, dass die Jugendlichen gemeinschaftlich selbst Ausbesserungsmaßnahmen vornehmen, da die Sprünge aus Erdhügeln bestehen.“

„Ein Dirtpark würde aus Sicht der CDU das Freizeitangebot für Jugendliche an der frischen Luft sinnvoll erweitern. Es ist ein Treffpunkt unter sportlichem Aspekt, der zudem Kindern und Jugendlichen verschiedener Altersstrukturen vor Ort ein soziales Umfeld bietet,“ unterstreicht Meik Bruns, Vorsitzender der CDU-Ortsunion.

„Aufgrund fehlender Möglichkeiten hinterlässt dieser Sport zunehmend auf unerlaubten Strecken im Landschaftsschutzgebiet Vorbergshügel und am Lärmschutzwall Spuren. Diese Flächen müssen geschützt werden und eigenen sich nicht dafür,“ weiß BV-Vertreter Markus von Diepenbroick-Grüter abschließend zu berichten.

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