Versammlung der Musikschule Nienberge
Langsam zurück im Normalbetrieb

Münster-Nienberge -

Es war eine schwre Zeit für die Schüler, Lehrer und Verantwortlichen der Musikschule Nienberge, doch die Verbundenheit aller wurde gerade dann deutlich. Langsam kehr der Normalbetrieb zurück.

Mittwoch, 01.07.2020, 18:36 Uhr aktualisiert: 07.07.2020, 17:20 Uhr
Vorstand und Geschäftsführung der Musikschule Nienberge blicken optimistisch in die Zukunft (v.l.): Mechtild Kost, Jost Püttmann, Anneliese Janning, Julia Pieper, Professor Friso Wielenga und Mechthild Nottberg
Vorstand und Geschäftsführung der Musikschule Nienberge blicken optimistisch in die Zukunft (v.l.): Mechtild Kost, Jost Püttmann, Anneliese Janning, Julia Pieper, Professor Friso Wielenga und Mechthild Nottberg

Zwei gute Nachrichten konnte Jost Püttmann , Vorsitzender der Musikschule Nienberge, gleich zu Beginn der Mitgliederversammlung verkünden: Der komplette Musik-Unterricht „läuft“ wieder und „wir haben in den unruhigen Wochen, die hinter uns liegen, die starke Verbundenheit der Schüler und aller Akteure mit der Musikschule sehr deutlich gespürt.“

Das verdiene besondere Anerkennung und ein großes Dankeschön, betonte Püttmann. Als Beispiel nannte er die Online-Angebote, die die Lehrkräfte als Einzel- und Gruppenunterricht mit Hilfe von Computer und Skype erteilten. „Wir haben mit dem Unterricht von zu Hause alle Schüler erreicht“, erläuterte die Geschäftsführerin der Musikschule, Anneliese Janning . „Es gab nur positive und motivierende Rückmeldungen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Trotzdem ist das gesamte Team froh, dass wieder in den „Normalbetrieb“ umgeschaltet ist. Bei den Räumlichkeiten wird noch etwas improvisiert. So proben die Chanson-Arbeitsgemeinschaft und der Chor „Chordial“ auf dem großen Grundstück der Familie Janning („Annelieses Wiese“) und der SCN stellt für einige Unterrichtsstunden sein Clubheim zur Verfügung.

Die Arbeit der Musikschule im vergangenen Jahr skizzierte Anneliese Janning an einigen Beispielen: Sechs Rüschhaus-Konzerte, drei Vorspielwochen mit Abschlusskonzerten, zwei Chorkonzerte, drei Bühne-frei-Konzerte und Tag der offenen Tür mit Vorstellung aller Instrumente bei der Aufführung des Stücks „Karneval der Tiere“.

Zum „Tagesgeschäft“ gehört der Unterricht für 1150 Schüler im Alter von acht bis 80, den 32 Lehrkräfte an neun Standorten in Nienberge und im Stadtgebiet erteilen. 680 Mitglieder unterstützen die Arbeit der Musikschule finanziell und ideell. Im vergangenen Jahr wurde ein Finanzvolumen von 695 000 Euro bewegt (überwiegend Unterrichtsgebühren und Zuschüsse der Stadt Münster).

Das Programm 2020 ist „Corona-lastig“: Vorspielwochen und Konzerte mussten ausfallen, die Aufführungen des Musicals „Dschungelbuch“, für das bereits intensiv geprobt wurde, sind auf 2021 verschoben. Der Blick in die Zukunft ist aber auf jeden Fall optimistisch. Die sehr gut laufenden Kooperationen mit den Schulen sollen weiter ausgebaut werden, Workshops finden statt, „Bühne frei“ ist geplant, Musikklassen wollen den ersten Schultag der neuen „I-Männchen“ umrahmen, sechs Konzerte im Rüschhaus sind terminiert und im Oktober gibt die Musikschule ein großes Beethovenkonzert.

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