FDP kommentiert Kinderbetreuungsbericht
Münsters Westen bei Kita-Plätzen gut aufgestellt

Münster-West -

Erfreuliche Zahlen hält der aktuelle Kindertagesbetreuungsbericht 2020 für den Stadtbezirk Münster-West bereit, der aktuell die politischen Gremien passiert: Die Versorgungsquoten sowohl für die unter Dreijährigen als auch für die älteren Mädchen und Jungen liegen jeweils deutlich über dem städtischen Durchschnitt.

Donnerstag, 20.08.2020, 15:06 Uhr
Neben der DRK-Kita wird es künftig noch weitere Kindertageseinrichtungen im Oxford-Quartier geben.
Neben der DRK-Kita wird es künftig noch weitere Kindertageseinrichtungen im Oxford-Quartier geben. Foto: Kay Böckling

Erfreuliche Zahlen hält der aktuelle Kindertagesbetreuungsbericht 2020 für den Stadtbezirk Münster-West bereit, der aktuell die politischen Gremien passiert: Die Versorgungsquoten sowohl für die unter Dreijährigen als auch für die älteren Mädchen und Jungen liegen jeweils deutlich über dem städtischen Durchschnitt.

Einen kleinen Wermutstropfen muss allerdings Roxel einstecken. „Die vor allem bei den Drei- bis Sechsjährigen nur mit 87,9 Prozent berechnete Quote – stadtweit sind es 103,9 Prozent – wird sich wohl erst zum nächsten Kindergartenjahr verbessern“, hofft Peter Koch-Tölken , für die FDP in der Bezirksvertretung West, in einer Pressemitteilung auf den Neubau westlich der Autobahn, der immerhin 66 neue Plätze für die Ü3-Kinder und 32 für die Jüngsten bereitstellen wird.

Für die anderen Wohngebiete des Bezirks hat Koch-Tölken gute Zahlen im Bericht gelesen: Gerade die unter Dreijährigen haben inzwischen in Gievenbeck (50,8 Prozent), in Mecklenbeck (67,5 Prozent), Albachten (50,3 Prozent) und Nienberge (53 Prozent) Versorgungsquoten, „die über dem Stadtdurchschnitt von 48,1 Prozent liegen“.

Viele der städtischen Kita-Ausbauplanungen betreffen laut Koch-Tölken die Zukunft des Westens: Auf dem Gievenbecker Oxford-Areal (ab 2024), auf dem Gelände der ehemaligen Wartburg-Hauptschule (nach 2021) und vor allem ab 2024 in Nienberge mit geplanten 14 neuen Gruppen wird weiter an den Angeboten für die wachsende Stadt gearbeitet.

Nach 2023 sind auch im Baugebiet Albachten Ost zwei weitere Einrichtungen vorgesehen. „Dass es im vergangenen Kita-Jahr im Stadtbezirk 90 Kinder unter drei Jahren und auch 17 Ü3-Kinder weniger gab, hat natürlich die Quoten auch ansteigen lassen, ebenso wie die Schaffung von 54 neuen Plätzen für ältere Kinder“, entnahm Koch-Tölken dem Bericht.

In 26 der 43 Einrichtungen im Bezirk West gibt es ein inklusives Angebot. „Zwei Kitas – in Gievenbeck und in Mecklenbeck – geben den Eltern die Möglichkeit, nach dem Modell „Extrazeit“ zusätzliche Betreuungsstunden zu buchen“, so der Kommunalpolitiker. Die Gievenbecker Outlaw-Kita bietet zusätzlich auch „Flexi-Zeit“ an, nach der man die Betreuungszeit innerhalb verlängerter Öffnungszeiten individuell einsetzen kann. Besonders erfreulich für den FDP-Politiker: „Immerhin sieben der Einrichtungen sind als Familienzentren qualifiziert und bieten vor Ort viele niederschwellige Unterstützungsangebote für Eltern und Kinder an“.

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