Traditionelles Lambertusspiel auf dem Schulhof
„Buer, wat kost dien Hei“ mit Abstand

Münster-Nienberge -

Lambertus in Nienberge: Unter bestimmten Bedingungen stand dieses traditionelle Event auch in diesem Jahr auf dem Terminkalender. Und die Teilnehmer hatten sichtlich Spaß.

Donnerstag, 17.09.2020, 17:12 Uhr aktualisiert: 21.09.2020, 18:02 Uhr
Die Teilnehmer des traditionellen Lambertus-Spiels trafen sich auf dem Schulhof.
Die Teilnehmer des traditionellen Lambertus-Spiels trafen sich auf dem Schulhof. Foto: Hubertus Kost

Ein sehr schönes Lambertusspiel in kleiner Runde: Weniger Kinder und Erwachsene als in den vergangenen Jahren hatten sich am Mittwochabend zum traditionellen Lambertusspiel auf dem Pausenhof der Grundschule eingefunden. Es hatte aber allen Teilnehmern viel Spaß gemacht. Allerdings: So klein war die Runde auch nicht, denn wegen Corona wurde auf Abstand gesungen, so dass sich ein großer Kreis um die mit Goldrute und den Laternen der Kinder geschmückte Lambertus-Pyramide bilden konnte.

„Singen ist für die Kinder ganz wichtig“, sagte Schulleiter Michael Kaulingfrecks, „und allein schon deshalb wollten wir die Veranstaltung durchführen.“ Das sei auch unter Corona-Bedingungen gelungen, so wurde von allen Seiten bestätigt: Kopfnicken mit Mund-Nase-Schutz. Bei der Organisation unterstützten bewährte Kräfte vom Heimatverein und der katholischen Frauengemeinschaft (kfd) die Grundschule. Der „Buer“ (Norbert Bexten) hatte einen ganz langen Strick mitgebracht, an dem sich seine „Kiärmes-Familie“ mit großem Abstand festhalten konnte. Zum Akkordeonspiel von Rosi Harth erklangen die bekannten Lieder von der Laurentia, vom Schornsteinfeger und vom „Buer, wat kost dien Hei“. Und natürlich zum Abschluss: „Ich geh mit meiner Laterne.“

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