Video aus Nienberge ist im Internet abrufbar
Sankt Martin kommt virtuell auf dem Computer nach Hause

Münster-Nienberge -

Traditionell wird im Gemeindeteil St. Sebastian der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser das Martinsspiel auf dem Kirchplatz in der Ortsmitte – im Schein des beleuchteten Kirchturms – nachgespielt. In Corona-Zeiten ist das anders.

Mittwoch, 18.11.2020, 18:04 Uhr
Im Video kann man die Geschichte des Sankt Martin verfolgen. Zu sehen ist unter anderem die Pfarrkirche St. Sebastian.
Im Video kann man die Geschichte des Sankt Martin verfolgen. Zu sehen ist unter anderem die Pfarrkirche St. Sebastian. Foto: Kay Böckling

Corona macht erfinderisch: Traditionell wird im Gemeindeteil St. Sebastian der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser das Martinsspiel auf dem Kirchplatz in der Ortsmitte – im Schein des beleuchteten Kirchturms – nachgespielt. Nun aber kann man sich das Ereignis auf dem Computer ins eigene Zuhause holen.

Und so lief es in der Vergangenheit ab: „Viele Kinderaugen, die vorher in einem Laternenumzug zum Kirchplatz gekommen sind, schauen zu und lauschen der gesprochenen und gesungenen Geschichte“, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde. So war es bislang nicht nur in Nienberge, sondern an vielen Orten in der Pfarrei, im ganzen Bistum.

Aber dieses Jahr ist alles anders, und überall musste Sankt Martin abgesagt werden – Kontaktbeschränkungen müssen eingehalten werden. Dies fand die elfjährige Eva, die in den vergangen Jahren bereits mehrmals den Heiligen St. Martin hoch zu Ross spielen durfte, nicht in Ordnung. „Da fehlt doch was!“ Es folgte eine kurze Überlegung innerhalb der Familie. Die Geschichte wurde nachgespielt, gefilmt und zusammengeschnitten. Statt des Musikzuges Nienberge hören die Zuschauer des Videos Trompetenmusik und bekommen den Liedtext angezeigt.

Zu sehen ist das Video auf der Internetseite der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser.

 

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