MS-West
„Stadtteil Mecklenbeck“ gegründet

Freitag, 22.06.2007, 23:06 Uhr

Münster-Mecklenbeck. Den Stadtteil Mecklenbeck zu stärken, ihn attraktiver werden zu lassen und sein Profil zu stärken – das ist das Anliegen des am Donnerstagabend neu gegründeten Vereins „Stadtteil Mecklenbeck“. Neun Gründungsmitglieder hat der Verein, der aus der Initiative des Förderprojekts Stadtteilmarketing entstanden ist.

Erster Vorsitzender ist Eckhardt Bald . Zu seinem Stellvertreter wählten die Mitglieder Udo Junge . Die Aufgaben des Kassierers übernimmt Bernhard Führ. Carolin Schumacher, die die Westfälischen Nachrichten als Mitglied im Verein „Stadtteil Mecklenbeck“ vertritt, ist Schriftführerin. Beisitzer sind Hildegard Strecker-Radzieowski, Marianne Koch und Adrian Ziemoek. Peter Wolfgarten wählten die Mitglieder als Kassenprüfer.

Nicht alle Gäste der Gründungsversammlung traten dem neuen Verein bei. Dennoch interessierten sie sich für dessen Ziele und Aufgaben. Lange diskutierten sie über die Satzung. Am Wettbewerb Stadtteilmarketing hatten die Mecklenbecker mit den Leitzielen „Leben, Lernen, Leisten“ teilgenommen. Damit wollen sie die Bildungseinrichtungen, die Arbeitgeber, Bürger und Lebensqualität im Stadtteil unter einen Hut bringen.

Mitglied werden können bei „Stadtteil Mecklenbeck“ natürliche und juristische Personen. Eckhardt Bald hofft, dass neben Mecklenbecker Bürgern möglichst viele Vereine und Gewerbetreibende beitreten. Als Beitrag beschlossen die Mitglieder einen Euro pro Monat für natürliche Personen und zwei Euro für juristische Personen wie Vereine und Betriebe.

„Mit der Vereinsgründung haben wir den ersten Schritt für eine neue Profilbildung unseres Stadtteils unternommen“, freute sich Udo Junge nach der Versammlung. Bis dahin war es schon viel Arbeit, die wir jetzt weiterführen können.“ Im Stadtteil gebe es viele Angebote, bei denen jeder sein eigenes Süppchen koche. Es gelte, zu koordinieren, um dem Stadtteil ein Gesicht zu geben.

Mecklenbeck habe allen Grund, sich selbstbewusst zu präsentieren, so Junge weiter, dafür müssten die verschiedenen Einrichtungen jetzt gezielt kooperieren. „Aus dem Nebeneinander muss ein Miteinander werden.“

-mfe-

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