Roxel
Radweg für Hohenholter Straße

Dienstag, 21.08.2007, 12:08 Uhr

Münster-Roxel. Als „nicht zu verantworten“ bezeichnet Hubert Lütke Brintrup die Verkehrssituation an der Hohenholter Straße in Roxel . Der Sprecher der Bürgerinitiative „Hohenholter Straße“ ist entsetzt über die Gefährdung, der Radfahrer auf der viel befahrenen Verkehrsader am Roxeler Ortsrand immer wieder ausgesetzt werden. Seit rund 20 Jahren beklagen sich Anwohner über den fehlenden Radweg , rund 25 von ihnen haben sich – wie von den WN bereits berichtet – im Juni zu einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen, um ihren Forderungen mehr Nachdruck verleihen zu können.

Im Rahmen des Bürgerfests zur Einweihung des Radverkehrsnetzes Nordrhein-Westfalen , das am Sonntag auf dem Domplatz stattfand, machte die Initiative nun erstmals auch öffentlich auf die Problematik in ihrem Heimatort aufmerksam.

Die Strecke, die bei einer Sperrung der Autobahn 1 zwischen den Abfahrten Münster-Süd und Münster-Nord als Bedarfsumleitung genutzt wird, ist zwischen Senden und Nienberge rund 20 Kilometer lang. „Fast überall mit Radweg“, erklärt Lütke Brintrup das Problem. „Nur die 1,5 Kilometer an der Hohenholter Straße fehlen.“ Und dieser Umstand würde die Gefahrensituation deutlich verschärfen.

„Sehr überrascht“ seien vor allem Fernfahrer, die die Strecke nicht kennen, wenn plötzlich Radfahrer auf der Fahrbahn auftauchten – dies habe eine Umfrage der Bürgerinitiative vor Ort ergeben.

„Außerdem wohnen sehr viele Familien mit kleinen Kindern an dieser Straße“, gibt Lütke Brintrup zu bedenken. Auch seine eigenen Enkelkinder müssen die gefahrenträchtige Strecke zurücklegen, wenn sie in die Schule fahren. „Starker Verkehr kann hier ganz plötzlich einsetzen. Schließlich wissen wir nie, wann die Umleitung benötigt wird.“

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