Roxel
Ortstermin an der „kleinen Pienersallee“

Mittwoch, 10.10.2007, 19:10 Uhr

-tu- Münster-Roxel. Der Protest der Anwohner der „kleinen Pienersallee“ zeigte prompt Wirkung: „So zeitnah wie möglich“, verspricht Hubert Kompfe vom städtischen Ordnungsamt , soll auf der kleinen Parallelstraße der Pienersallee ein Verbotsschild aufgestellt werden, um die im Zusammenhang mit der heutigen Eröffnung des K + K-Markts befürchteten Lkw-Wendemanöver zu unterbinden.

Postiert werde ein Verkehrszeichen „Durchfahrt für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen verboten/Anlieger frei“, sagte Kompfe, beim Ordnungsamt zuständig für Verkehrsangelegenheiten, am Rande eines Ortstermins mit Vertretern der Bezirksvertretung West (BV). Letztere hatten am Dienstagnachmittag im Beisein einiger Anwohner die strittige Verkehrssituation in Augenschein genommen – vorausgegangen war bereits in der jüngsten BV-Sitzung ein Antrag der SPD-Fraktion, die „kleine Pienersallee“ von den Hausnummern zwei bis 14 für den Schwerlastverkehr zu sperren (die WN berichteten). Hintergrund: Im Vorfeld der Markteröffnung waren Befürchtungen laut geworden, von Norden kommende Lkw-Anlieferer könnten aufgrund der beengten Zufahrt des K + K-Marktes womöglich die kleine Anliegerstraße für Wendemanöver missbrauchen.

Die SPD-Fraktion hatte sich daraufhin der Einwände der Anwohner angenommen und eine Sperrung der „kleinen Pienersallee“ gefordert. Die Anwohner befürchten indes weit mehr als „nur“ Lärmbelästigung und die Gefahr, dass parkende Fahrzeuge auf ihrer kleinen Anliegerstraße beschädigt werden könnten. „Wenn die kleine Pienersallee durch Lastwagen in Mitleidenschaft gezogen wird, dann werden wir irgendwann zur Kasse gebeten, wenn die Ausbesserung der Straße ansteht“, befürchtet Anwohner Herbert Schulz.

Dennoch bleiben die Anlieger gelassen: Man will „erstmal abwarten, wie es weiter geht“. Noch habe der Anlieferverkehr keine Belästigungen verursacht, so der Tenor beim jüngsten Ortstermin. „Sollte das Verbotsschild nicht beachtet werden, werden wir die Polizei anweisen, gezielte Kontrollen durchzuführen“, versprach Hubert Kompfe. Bekannt seien bislang „zwei bis drei“ wöchentliche Frischwaren-Anlieferungen per Lkw, die dem Vernehmen nach vor 7.30 Uhr erfolgen sollen, hieß es am vergangenen Dienstag.

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