Albachten
Abschied aus dem Rat nach drei Jahrzehnten

Montag, 16.06.2008, 18:06 Uhr

/ -mas- Münster-West. Wenn voraussichtlich am 7. Juni kommenden Jahres die nordrhein-westfälischen Kommunalwahlen über die Bühne gehen, dürfte der Löwenanteil der für Münsters Westen zuständigen Ratsmitglieder für eine weitere Amtsperiode erneut zur Verfügung stehen. Dies brachten die betreffenden Ratspolitiker gestern gegenüber den WN zum Ausdruck. Aktuell sieht es danach aus, dass allein in Albachten ein Wechsel stattfinden wird: Dort stehen die Zeichen für Günter Schulze Blasum auf Abschied.

Offiziell hält sich der Albachtener im Hinblick auf sein Ausscheiden aus dem Rat der Stadt Münster noch bedeckt. Nach WN-Informationen ist jedoch davon auszugehen, dass der 69-Jährige – er gehört dem Gremium bereits seit 1979 an und war von 1999 bis 2007 Bürgermeister – im kommenden Jahr keine weitere Amtsperiode mehr anpeilt, um sich verstärkt der Familie, Hobbys und Freizeitaktivitäten zu widmen. Zumal mit dem Albachtener Wolfhard Ediger , bewährter Chef der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung West, bereits ein Nachfolger in den Startlöchern steht. Gegenüber den WN bestätigte Ediger seine Ambitionen auf das Ratsmandat.

Der Gievenbecker CDU-Ratsherr und Fraktionsvorsitzende Heinz-Dieter Sellenriek strebt im nächsten Jahr erneut eine Kandidatur an.

Vorbehaltlich der innerparteilichen Zustimmung wollen auf jeden Fall die Ratsmitglieder Rolf Klein ( CDU Mecklenbeck), Marianne Koch (SPD Mecklenbeck), Ulrich Eisenack (FDP Roxel), Sybille Benning (CDU Roxel) und mit großer Wahrscheinlichkeit auch Holger Wigger (SPD Albachten) bei der Kommunalwahl erneut für den Rat kandidieren.

Noch nicht sicher, ob sie für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung stehen, sind indes Ursula Möllers (CDU Nienberge) und Dr. Karin Obst (FDP Nienberge). Beide wollen sich erst nach der Sommerpause entscheiden, ob sie abermals kandidieren. „Die Tendenz geht dahin, erneut anzutreten“, so Obst. „Die Arbeit macht mir sehr viel Spaß.“ Das Ehrenamt und ihre Arbeit als Lehrerin müssten sich allerdings auch künftig vernünftig miteinander vereinbaren lassen.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/345479?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F142%2F598946%2F598953%2F
Nachrichten-Ticker